Unsere standesamtliche Novemberhochzeit

Es ist schon fast vier Monate her, als wir uns mit einem „Ja“ und einer Unterschrift das Leben versprochen haben. Und was soll ich sagen, es ist alles genauso schön wie vorher. Wir sind jetzt einfach die verheiratete Version von uns und ich mag es sehr, Alex Frau zu sein. Ich denke so gerne an unsere standesamtliche Hochzeit zurück, an dem wir so viel Liebe gefühlt und geschenkt bekommen haben und der all unsere Erwartungen weit übertroffen hat. Ich übertreibe kein Stück, wenn ich sage, dass wir wirklich den schönsten Tag hatten.

Hoppla, null Hochzeitstimmung

Alex hat in den Wochen vorher unheimlich viel gearbeitet und war so gar nicht in Hochzeitsstimmung. Zum Glück hat er sich die ganze Woche vorher frei genommen und die Zeit haben wir dringend gebraucht, um uns in Ruhe auf unseren besonderen Tag einzustimmen, die letzten Besorgungen zu machen und ein paar Momente nur für uns zu haben. Wir hatten keine hohen Erwartungen an die standesamtliche Trauung, haben wenig drumherum geplant und auch den meisten Freunden nur so zwischen Tür und Angel gesagt, dass sie abends spontan auf Gin Tonic und Schnittchen vorbeikommen können (und richtig Ärger von Luise dafür kassiert!). Für uns war es so genau richtig, ich wollte mich nicht mit Details aufhalten, nur um mich dann drüber aufregen, dass Alex „keine Hilfe“ bei der Planung ist und mir wiederum alles zu viel wird. Unsere Familie und Freunde haben uns viel unterstützt und geholfen und einfach unfassbar viel gute Laune mitgebracht.

Durchatmen

Mit Kind ist so eine Hochzeit einfach anders, glaube ich. Also, ganz bestimmt sogar. Natürlich hat Henry gespürt, das da was im Busch ist – und das hat ihn nervös gemacht. Also haben wir uns Mühe gegeben, den Tag ganz normal und unaufgeregt zu starten. Er konnte in Ruhe in seinem Zimmer spielen, mit Oma und Opa frühstücken und sollte im besten Fall gar nicht mitbekommen, dass wir alle ein wenig unter Strom standen. Das führte dann dazu, dass grundsätzlich wenig (gute und schlechte) Aufregung entstehen konnte, aber eben auch, dass wir vorher kaum Zeit hatten, so richtig zu verarbeiten, dass wir in ein paar Stunden heiraten würden.

Deswegen war wohl unsere beste Idee, die Paarfotos mit unserer Fotografin Jana vor der Trauung zu machen. Wir hatten allerschönstes Herbstwetter, der Park hinter dem Standesamt war voller bunter Blätter und das Licht perfekt. Das war unsere Chance, diese ganz besondere Vorher-Stimmung mit ihr einzufangen und Jana hat uns mit so viel Leichtigkeit durch das Shooting geführt, dass wir uns keinen Moment komisch dabei gefühlt haben. Ich liebe unsere Bilder so sehr und fühl einfach jedes Lächeln, jede Umarmung und jeden Kuss, als ob es gestern war. Der Stress fiel vollkommen von uns ab und wir konnten ab dem Moment genießen, dass es an diesem Tag nur um uns ging. Das WIR der Grund waren, warum es diesen besonderen Tag überhaupt gab.

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Die Trauung

Auch wenn das Standesamt in Eimsbüttel jetzt nicht unbedingt für seinen Charme bekannt ist, haben wir uns kurz und schmerzlos entschieden, hier zu heiraten. Die Terminsuche ist hier deutlich unkomplizierter und das war für uns auf jeden Fall ein Faktor. Die Trauung verlief entspannt, es war sogar viel emotionaler und persönlicher, als wir erwartet hatten. Und obwohl wir die meisten Freunde spontan und recht zwanglos eingeladen hatten, war unser Trauzimmer bis auf den letzten Stuhl besetzt. Henry saß eigentlich die ganze Zeit bei mir oder Alex auf dem Schoß, mampfte Kekse oder schlürfte Quetschies und behielt die Situation genau im Blick. Ich finde es im Nachhinein immer noch so schön, dass so viele unserer Liebsten dabei waren und wir den Tag nicht alleine verbracht haben, wie wir es ursprünglich mal vorhatten.

Party Harder

Was ursprünglich als kleiner Sit-in mit Schnittchen, Torte und Gin Tonic gedacht war, endete in einer fetten Party bei uns in der Wohnung. Ich glaube, hier sind zwischenzeitlich über 40 Leute gewesen und ich kann nur sagen: Die spontansten Partys sind immer noch die besten. Wir haben bis um 4 Uhr morgens gefeiert (die Kids wurden von den Großeltern im Hotel gegenüber ins Bett gebracht), haben getrunken, getanzt und uns einfach ausgelassen und glücklich gefühlt. Ich hatte so viel Spaß, echt einen im Tee und bin am nächsten Morgen mit einem riesigen Grinsen im Gesicht aufgewacht. Wir beide. Also, mein Mann und ich.

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Dienstleister

Weil ich euch kenne, gibts hier einmal alle Infos, die mich auch regelmäßig per Nachricht erreichen.

Mein Outfit: Pulli von Mango, Hose von Zara, Schuhe von Kennel&Schmenger, den Gürtel gibts hier, Mantel von Esprit (allerdings schon älter)

Haare & Make-Up: kurzfristig die Haare beim Friseur locken lassen (Groneberg Schwestern an der Osterstraße) und das Make-Up hab ich selbst gemacht

Alex Outfit: Anzug, Krawatte und Hemd von Suitsupply, Schuhe von Ludwig Görtz

Ringe: von Jan Spille (große Herzensempfehlung)

Fotos: Jana Richter (auch so eine tolle Fotografin)

Hochzeitsdinner: bei „Berta Emil Richard Schneider“ in der Schanze (es war absolut fabelhaft, lecker, mega Service, wir hatten den Laden für uns und die Kinder konnten Lärm machen)

Liebe

Es wäre zu viel versprochen, wenn ich sagen würde, dass die Hochzeit etwas zwischen uns verändert hätte. Irgendwie fände ich das auch eher komisch, immerhin kennen wir uns seit 16 Jahren, wohnen seit 12 Jahren zusammen und haben ein gemeinsames Kind. Ich meine, das ist schon ganz schön viel, was wir miteinander teilen. Aber ich liebe es, wenn mein Blick zufällig auf meinen Ehering fällt. Und ich liebe Alex stolzes Grinsen, wenn ich irgendwo unterschreibe und vorher immer noch kurz überlegen muss. Das ist alles trotzdem total aufregend und schön und ich freu mich sehr, sehr, sehr doll auf unsere große Frühlingshochzeit im Mai.

One thought on “Unsere standesamtliche Novemberhochzeit

  1. Alexandra

    Liebe Regina, wunderschöne Fotos sind das von euch! Und wie glücklich ihr ausseht. Wir haben auch erst nach 10 Jahren geheiratet und trotzdem war es besonders. Mich macht es auch immer noch glücklich von meinem Mann zu sprechen und den Ring an meiner und seiner Hand zu sehen. Ich wünsch euch alles, alles Liebe und ganz viel Kraft auch für euren Verlust.
    Liebe Grüße,
    Alexandra

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