Über 10 kleine Alltagsroutinen, die den Unterschied machen | Leben mit Kind

Verbundenheit als Schlüssel

Kinder sind der Spiegel ihrer Eltern, kleine Nachmacher und Mini-Me’s, die uns manchmal unangenehm, hoffentlich aber noch viel öfter auf schönste Weise daran erinnern, dass sie wirklich unsere Kinder sind.

Ich hatte neulich eine etwas ernüchternde Erfahrung, als Henry und ich mit dem ICE nach Hause fuhren und unser kleines Abteil mit einer vierköpfigen Familie teilten. Sechs Stunden auf engstem Raum mit Kleinkindern ist rein organisatorisch schon abenteuerlich, wenn jeder seinen Rucksack mit Lego auf dem Boden verteilen, aber auch schlafen und essen und malen will. Sechs Stunden mit einer Familie, die einem Crash-Kurs ähnlich alle möglichen Szenarien aus „Das gewünschteste Wunschkind treibt mich in den Wahnsinn“ vorspielen. Poah! Ich bin nicht nur mit der Erkenntnis nach Hause gefahren, dass Henry wirklich toll ist (wusste ich ja schon längst!), sondern dass wir als Eltern offensichtlich auch eine ganze Menge richtig gut machen.

Sobald man erst einmal im Strudel aus Frust, Ärger, strengen Regeln und Wut darüber steckt, dass sich keiner dran hält, wird es schwer, Abstand zu gewinnen. Abstand, der so wichtig ist, um Situationen und Knotenpunkte mal aus einer gesunden Entfernung zu beobachten und zu lösen.

Vielen Dank an Crocs, die uns bei der Entstehung dieses Beitrags unterstützt haben! Mehr zu der Marke und warum gerade Crocs so gut zum Thema passt, findet ihr am Ende des Artikels!

 Alltagsroutinen mit Kind | Mamakolumne | Crocs

Verbundenheit ist der Schlüssel

Sich ganz verbunden miteinander zu fühlen ist doch irgendwie auch das, was Elternschaft so magisch macht und unser Herz überlaufen lässt. Wenn wir verbunden sind, können wir vertrauen, können wir besser verstehen und besser kooperieren.

Da Henry in der Kita ist und wir nicht den ganzen Tag zusammen sind, bleiben manchmal nur ein paar Stunden, um wirklich Zeit zusammen zu verbringen. Und ja, es gibt Tage, da reicht es auch bei uns nur noch für die Basics wie Essen, Baden und Bücher lesen. Ich habe also darüber nachgedacht, was eigentlich unsere „Familienregeln“ sind, welche Routinen uns dabei helfen, trotz Action Gelassenheit in unseren Alltag zu bringen und wie wir hier mit Frustmomenten umgehen. Kleine Routinen, die unser Zusammenleben nicht komplizierter machen, sondern viel entzerren und vereinfachen, weil sie unsere Verbundenheit stärken.

1.Umarmen, knuddeln, kuscheln

Physischer Körperkontakt ist so wichtig für unser Wohlbefinden! Henry wacht morgens meistens bei uns im Bett auf, kuschelt sich nochmal in die Decke, will eigentlich auch gar nicht aufstehen und muckelt sich so durch den Morgen mit uns. Wir umarmen uns viel, tragen, nehmen auf den Schoß, knuddeln und kuscheln uns Abends wieder zusammen ins Bett.

2.Spielzeit

Zusammen spielen fördert die Kooperationsfähigkeit, Kreativität und meistens gibt es einen guten Grund zu lachen. Kindern geht es wie uns: Schlechte Laune kann man manchmal auch einfach weglachen.

3.No Technology

Wenn Henry und ich alleine zuhause sind, mach ich den Ton an und leg das Handy zur Seite. Sollte etwas wichtiges sein, bekomme ich es mit, alles andere kann warten. Mich nur auf mein Kind zu konzentrieren fällt mir manchmal gar nicht so leicht (wie es klingt), weil ich mich so an Nebenbeschäftigungen gewöhnt hab. Aber selbst 30 Minuten Spielzeit und die volle Konzentration auf mein Kind tanken meine Mamareserven ganz schnell wieder auf.

4.Achtsamkeit

Wir haben immer wieder kleine Momente, in denen wir gar nichts machen, uns einfach nur was erzählen oder zusammen sind. Manchmal merke ich auch, dass Henry nach einem Tag in der Kita ganz schön müde ist oder das er Spielen gerade anstrengend findet. Diese Momente zu erkennen, hilft uns immer wieder dabei, einen Nachmittag nach unseren Bedürfnissen zu gestalten. Das heißt manchmal, auf einfach auf dem Sofa zu chillen und Peppa Wutz zu schauen…

5.Gefühle

Henry ist ein sehr ruhiges Kind, seine Gefühle kochen selten über und seine Frustrationstoleranz ist extrem hoch. Er gehört zu den Kindern, die ganz viel mit sich selbst ausmachen und selten Hilfe suchen, um Situationen zu lösen. Was nicht heißt, dass er all die dollen und blöden Gefühle nicht hat! Umso wichtiger finde ich, dass wir hier alle Gefühle erlauben, hier darf geweint, geschrien und getobt werden. Was raus muss, muss raus. Ich versuche einfach (und das ist nicht immer einfach), mich davon nicht triggern zu lassen, Ruhe auszustrahlen und ihm Sicherheit zu geben, wenn seine Gefühle dann doch mal überbrodeln.

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6.Nicht „nur“ loben

Ich finde es schwer, Henry im Alltag weniger zu loben und darauf zu konditionieren, was ich toll oder blöd finde, aber arbeite dran. Das Schwere daran ist, Alternativen dafür zu finden und mit dem Kind in echte Interaktion zu gehen. Das klingt jetzt wahnsinnig theoretisch, aber eigentlich geht es dabei darum, Kinder nicht mit „Wow, toll!“ abzuspeisen, sondern sie wirklich zu sehen. Und: Je mehr man es übt, umso besser wird es. 

7.Auf Augenhöhe

Ich glaube, wir fallen immer noch zu oft in das Rollenschema: Mein Kind ist kleiner als ich, ich weiß es besser, also machen wir, was ich sage. Klingt schon doof und ist es auch. Es macht einen riesigen Unterschied, die Perspektive meines Kindes einzunehmen, auch wortwörtlich mal auf seine Höhe zu gehen und gemeinschaftlich Lösungen zu finden.

8.Zusammen

Wenn ich einen Smoothie mache, darf Henry das Obst in den Mixer tun, wir backen zusammen Kuchen und putzen manchmal auch zusammen die Wohnung. Henry wird in so viele alltägliche Aufgaben eingebunden wie möglich und vor allem, wenn er Lust dazu hat.

9.Lalelu

Kinder sind unterschiedlich, ich weiß, aber unser Sohn war noch nie ein guter Schläfer, bis er im April das erste Mal Nachts durchgeschlafen hat und wir alle seitdem wieder zu unseren 6-8h Schlaf pro Nacht kommen. THANK GOD! Für uns ist das Zubettgehen immer noch ein gemeinsamer Prozess, das Kind braucht unsere Nähe zum Runterkommen und um sich geborgen zu fühlen – und ehrlich gesagt genießen wir beide es total, mit ihm zu kuscheln und den Tag gemeinsam zu beenden. Wir lesen, erzählen uns wie unser Tag so lief und kuscheln uns aneinander.

10.Anwesend sein

Ich mache mir immer wieder bewusst, dass unser Alltag die Kindheit unserer Kinder ist. Also will ich da sein, anwesend sein, nicht immer alles nebenbei machen, mit einem Ohr zuhören, sondern mich – wenn auch nur für ein paar wichtige Minuten am Tag – wirklich auf die Verbindung mit meinem Kind einlassen.

 

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Ich kann euch gar nicht sagen, wie oft mir erst draußen auf dem Spielplatz aufgefallen ist, dass Henry und ich im Partnerlook unterwegs sind. Kommt ja nicht von ungefähr und es hat durchaus seine Vorteile, wenn auf dem Spielplatz direkt erkennt, wer zu wem gehört. Meistens erkennt man uns an unseren Streifenshirts oder das wir uns auf einer Parkbank eine Kugel Erdbeereis teilen. Crocs hat uns die Klassiker zum Testen zur Verfügung gestellt und was soll ich sagen, Henry zieht seine nicht mehr aus – und ich muss nicht mehr barfuß durchs Treppenhaus laufen, um die Post zu holen. Gerade wenn es um Erleichterung im Familienalltag geht, bin ich froh, dass es Marken gibt, die mitdenken! Crocs sind super leicht an-uns auszuziehen, vereinbaren Tragekomfort und Halt und lassen sich ganz einfach mit Jibbitz personalisieren (wir sind ein Jungshaushalt, also haben hier Dinos und Fahrzeuge gewonnen). Vielen, vielen Dank für diese schöne Zusammenarbeit!

One thought on “Über 10 kleine Alltagsroutinen, die den Unterschied machen | Leben mit Kind

  1. Jana

    Wir nutzen unsere Crocs sehr gerne für die Schwimmhalle! Aber zu Hause werden sie auch gern und oft getragen :) Ich finde sie super und muss schon bald das nächste Paar für meine Kleine kaufen.

    Liebe Grüße

    Antworten

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