Henrys kleine Schlafkoje

Kinderzimmer

Habe ich eigentlich schon damit angegeben, dass wir neuerdings ein schlafendes Kind haben? Also, ein Kind, das durchschläft? Ja, die ganze Nacht. Ich weiß, ich kann es auch kaum fassen. Es gab in den letzten zwei Jahren durchaus Phasen, in denen ich nicht mal mehr wusste welcher Wochentag ist, geschweige denn, wie ein heißer Kaffee schmeckt oder wann ich das letzte Mal meine Haare gewaschen habe (Trockenshampoo sei gedankt!). Nachts nur in kleinen Etappen Energie tanken zu können, tagsüber durchzupowern und dann wieder nicht zu schlafen…boah, daran gewöhnt man sich nicht wirklich. Ich habe keine Ahnung, woher Henry seine gute Laune hatte, aber ich hing gedanklich meistens irgendwo zwischen Koffein und Kissen.

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Kein Schlaftraining & Familienbett

Wir haben hier kein Schlaftraining gemacht, davon halten wir beide überhaupt nichts. Wenn ein Baby weint und nicht alleine schlafen will, Mama oder Papa zum ankuscheln braucht oder einfach nicht runterkommt, dann gibt es doch eigentlich nichts schöneres, als sein Kind beim Einschlafen zu begleiten. Ich weiß, das ist nach langen Tagen oft anstrengend, der Gedanke, irgendwann doch auch mal was für sich tun zu müssen (und wenn es nur eine Runde Netflix ist) ist omnipräsent und auch total nachvollziehbar, aber lasst euch von mir versichern: Es geht vorbei. Und es lohnt sich.

Wir schlafen die meisten Nächte immer noch im Familienbett. Wir haben uns daran gewöhnt und genießen es jeden Abend ein wenig mehr, weil sich immer konkreter abzeichnet, dass Henry nicht mehr lange zwischen uns liegen wird. Er entscheidet alleine, wo er schlafen will und immer öfter fällt die Wahl auf seine kuschelige Schlafkoje. Dann krümeln wir uns beide in sein Tipibett, machen die Lichterkette an, lesen alle Baustellen-und Polizeibücher und erzählen uns, was wir so an dem Tag erlebt haben. Manchmal schmeißt Henry mich dann auch aus dem Bett raus und winkt mir ein fröhliches „Gute Nacht“ zu, um dann eben alleine einzuschlafen. Das macht mich so stolz, weil wir diese Entwicklung überhaupt nicht forcieren und uns einfach beweist, dass wir unserem Sohn genau das richtige Rüstzeug auf den Weg geben, um selbstbestimmte und gute Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Meistens heißt das noch, mit uns zusammen im großen Bett zu kuscheln, aber manchmal eben auch, alleine in seiner Schlafkoje zu schlummern. Er ist manchmal ein bisschen mutiger und manchmal noch unser kleines Baby. Wir nehmen jede Phase und jeden Abend wie er kommt und bestaunen die ganz wunderbare Entwicklung, die Henry in den letzten Monaten gemacht hat.

Henrys kleine Schlafkoje

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung war, Henrys Zimmer nicht nur als Spielzimmer zu nutzen, in dem jeden Abend das gleiche Chaos herrscht, sondern – ähnlich wie in der Kita – Abläufe einzuführen, die er erkennt und die unsere Schlafenszeit einläuten. Dazu gehört das gemeinsame Aufräumen, Zähne putzen und Schlafanzug anziehen, Bücher aussuchen, sich gemütlich ins Bett kuscheln und zusammen den Tag beenden. Ich muss zugeben, dass wir Henrys kleine Schlafkoje mittlerweile sehr, sehr gern haben. Anfangs war die Tipi-Matratzen-Kombination unser Hausbett-Ersatz, aber mittlerweile finde ich unsere Zwischenlösung total originell. Ein richtiges Bett bekommt Henry sowieso erst, wenn er nachts nicht mehr so wühlt, aber unsere Kuschelhöhle kommt bei ihm und seinen Freunden total gut an.

 

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Verspielte Bettwäsche oder Dekoration ist nicht so unser Ding, wir stehen hier eher auf gedeckte Farben und kleine Akzente, die dem Kinderzimmer Charme verleihen. ALDI Nord hat uns mit ein paar Produkten der wirklich süßen neuen Kinderkollektion ausgestattet, die ab dem 18.6.18 in den Geschäften erhältlich ist. Die Bettwäsche passt farblich super in die kleine Schlafecke und harmoniert toll mit dem Rest des Zimmers. Mein persönliches Highlight ist der Teppich, der sogar auf unserem glatten Dielenboden rutschfest ist. Weitere Produkte aus der Kollektion könnt ihr euch in unserem ersten großen Kinderzimmer-Post auf „Großstatdtmamas“ ansehen, die wir bei unserer Freundin Anna dekorieren durften. Die Komplette Kollektion könnt ihr euch im aktuellen Prospekt anschauen.

 

Dieser Beitrag ist in liebevoller Zusammenarbeit mit ALDI Nord entstanden. 

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