Ein Monatsrückblick | Mai 2018

Hochzeitsupdate & Großstadtmamas

Der Mai war irgendwie ein riesengroßer Blurr. Ein Monat voller Emotionen, voller schöner Momente, ein Monat mit vielen To-Do’s und Vorfreude, Aufregung, Herzklopfen.

 

Getting married | Ein Hochzeitsupdate

Ich konnte die ganze Nacht nach meinem Geburtstag nicht schlafen. Ich war so aufgeregt, meine Güte, nach Alex Heiratsantrag brodelte einfach alles in mir weiter. Ich genieße dieses Herzklopfen-Gefühl sehr, sauge es ganz und gar auf und freue mich einfach, mit diesem wunderwunderbaren Mann verlobt zu sein. Wir wurden jetzt schon so oft gefragt, ob wir mit der Planung schon irgendwie vorangekommen sind und da muss ich ehrlich gestehen: Bis auf den Termin beim Standesamt haben wir uns noch gar nicht mit der Hochzeit befasst. Ich habe ein paar Pinterest-Boards von mir aufgeräumt und mich verträumt inspirieren lassen, aber da hört es auch schon wieder auf.

Da Alex den gesamten Mai im Ausland gearbeitet hat und ich die Planung nicht alleine anfangen wollte (ist doch total schön, den Prozess zusammen zu erleben), hab ich mich einfach nur sehr verlobt und sehr glücklich damit gefühlt. Jetzt ist er wieder da und wir haben direkt mal die ganzen Locations zusammengeschrieben und angeschaut, die ihr mir bei Instagram geschickt habt. (Tausend Dank für eure guten Tipps!)

Ich glaube auch, dass wir unseren „Hochzeits-Stil“ schon mehr oder weniger definiert haben. Jetzt müssen wir ein paar Termine ausmachen, um uns Räumlichkeiten anzuschauen, das Menü in Augenschein zu nehmen und einfach mal einen Eindruck dafür zu bekommen, was wirklich zu uns und unseren Vorstellungen passt. Wir schwanken immer noch zwischen ganz klein und intim feiern oder einer größeren Feier mit allen Freunden und tun uns mit der Entscheidung irgendwie ein wenig schwer. Wobei wir uns aber sicher sind: Die Flitterwochen werden das Highlight und so ein paar Optionen gehen uns da auch schon durch den Kopf…

 

Nach dem Urlaub ist vor dem Launch

Nach dem Urlaub sind wir so glücklich, verliebt und eeentspannt nach Hause zurückgekehrt. Die Entscheidung, in die Toskana zu fahren und einen großen Roadtrips mit mehreren Stops daraus zu machen war genau richtig. Gerade auch nach unserer unfassbar anstrengenden Wohnungsodyssee im Winter hatten wir noch gar keine Zeit, mal kurz Luft zu holen, weil so viel zu tun war. Der Urlaub war perfekt, so entspannt und ruhig und genau das, was wir gebraucht haben.

Tja und kaum sind wir mit unseren Koffern die Treppen hoch in unsere Wohnung gepoltert, hat Alex direkt den nächsten Koffer gepackt und ich mich in die Arbeit gestürzt. Ich kenne das ja mittlerweile, 1-2 x im Jahr für mehrere Wochen mit Henry alleine zuhause zu sein, aber dieses Mal war es definitiv am schwersten und anstrengendsten für mich. Henry bekommt einfach schon so viel richtig bewusst mit, hat schlimmste Papavermissung gehabt und mir ist es nicht immer gelungen, ihn in seiner Traurigkeit aufzufangen. Irgendwie ist Ablenkung doch nicht immer die beste Lösung. Er sollte ja auch geknickt und traurig sein dürfen – ich war es doch auch. Also haben wir uns schöne Tage mit kleinen und großen Freunden gemacht, aber auch tolle „Mama-Sohn-Dates“ zu zweit erlebt, die uns die Zeit alleine versüßt haben.

Henry hat sich nach seiner 4-wöchigen Kita-Abstinenz (wegen einer schweren Bronchitis und dem Urlaub) schwer getan, sich morgens wieder von uns zu verabschieden und zurück in seinen Alltag zu kehren. Das war für uns ein erstmal wieder ein blödes Gefühl, auch wenn wir natürlich sicher sein können, das er in der Kita liebevoll getröstet und betreut wird. Es gibt immer noch Tage, an denen er lieber zuhause bleiben möchte, aber das ist bei der gestapelten Arbeit auf meinem Schreibtisch aktuell (leider) keine Option.

Da war nämlich noch dieses eine geheimnisvolle Projekt…

 

…tadaaaa: Großstadtmamas

Große Dinge, Leute, ganz große Dinge passieren hier. Ich hatte es schon ein paar Mal angeteasert und als wir vor einigen Wochen unseren Instagram-Kanal eröffnet haben, kam so positive und überwältige Resonanz von euch, dass Ivy und ich nicht stolzer und aufgeregter sein könnten! Seit dem 1.6.18 ist die Seite endlich online und auch wenn ein Launch im Onlinebereich eigentlich nur ein Klick bedeutet, der etwas sichtbar macht, ist es in mir drin doch ganz schön wild gewesen. Großstadtmamas ist kein Hausfrauen-Projekt oder einfach nur ein Blog, den wir zu zweit führen, sondern vor allem ein Magazin für Mütter, die wie wir in der Großstadt leben und sich mit ganz besonderen Alltagsherausforderungen konfrontiert sehen.

„Großstadtmamas“ ist ein Onlinemagazin für Mütter, von uns für dich und mit dir. Wir wollen inspirieren, informieren, anecken und verbinden. Großstadtmamas ist ein Herzensprojekt. Hier geht es um das, was unser Leben als Mütter und Großstadtfamilien beeinflusst, prägt und färbt. Wir leben bunt, wir leben laut und vor allem vielfältig. Mutterschaft ist unser Band und das was wir fühlen, was wir denken und wissen, wollen wir mit dir teilen.

Euer Feedback ist seit 48h durchweg phantastisch, das ist ein beflügelndes Gefühl und dafür danken wir euch von Herzen!

Wohnen | Raus aufs Land?

Ich weiß nicht, ob noch ein Wohnupdate nötig ist, um euch sagen: Wir sind wieder auf der Suche. Nicht so richtig mit Zeitdruck, aber mit offenen Augen und Ohren. Auch wenn ich das Leben in der Stadt wirklich liebe, scheint es mir irgendwie an der Zeit zu sein, eine bessere Wohnlösung für uns zu finden. Spätestens im Urlaub haben wir beide gesehen, wie gut ein Garten für Henry wäre und wieviel Stress von uns abfallen würde, wenn wir wieder mehr Zeit zuhause und weniger unterwegs verbringen könnten. Ich hab gar kein Problem damit, mal einen Nachmittag auf den Spielplatz zu gehen, aber meine Kapazitäten reichen einfach nicht aus, um täglich neue Spieloptionen für Henry zu finden, die meine permanente Anwesenheit und Obacht erfordern. Henry wäre ein tolles Dorfkind, wir wären nur leider keine guten Dorfeltern und mein schönes Eimsbüttel (oder gar Eigentum) sehe ich dank der schwindelerregenden Mieten in weite Ferne rücken. Meine Kollegin Lisa kennt das Dilemma nur zu gut und hat ein paar Mal auf ihrem Blog darüber geschrieben, wie anstrengend dieses Dilemma zwischen Elternbedürfnissen und Wünschen für die eigenen Kinder sein kann. Ob wir auch auf dem Land landen, kann ich aktuell überhaupt nicht sagen, aber den nächsten Sommer werde ich in meinem Garten verbringen!

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