Von kleinen Büchermuffeln

Schöne Bilderbücher für Kleinkinder

Spaß an Bilderbüchern

Es hat ein wenig gedauert, bis Henry wirklich Freude daran gefunden hat, sich mit uns hinzusetzen und Bücher anzuschauen. Ich bin als Kind ein richtiger Bücherwurm gewesen, habe jedes Buch im Haus meiner Eltern gelesen (ja, auch die, die nicht für mich bestimmt waren), konnte mich stundenlang in mein Zimmer verkriechen und in eine andere Welt abtauchen. Weil ich es so geliebt habe, mit einem Buch und einem kleinen Licht unter der Decke  – auch lange nach dem Zubettgehen – verbotenerweise weiterzulesen, wünsche ich mir diese besondere Liebe natürlich auch für meine Kinder.

Wer weiß schon, ob unsere Kinder in 20 Jahren noch Bücher kaufen werden oder längst alles digitalisiert wurde. Der Geruch von Büchern gehört jedenfalls zu den schönsten meiner Kindheit und so lange ich den Zauber von Geschichten an mein Kind weitergeben kann, tue ich das. Ich bin mir sicher, Spaß an Büchern kann man ganz ohne Druck lernen. Nicht jeder wird als Leseratte geboren, aber Bilder und Geschichten regen die kindliche Phantasie so wundervoll und ohne totale Reizüberflutung an, dass ich ganz nostalgisch daran festhalten möchte.

 

Über kleine Büchermuffel und wie man Spaß an Büchern lernen kann

Wir haben eine große Bücherkiste für Henry, die neben seinem Bett steht und aus der er sich jeden Abend (oder wann immer er lesen möchte) selbst Bücher aussucht. Manchmal reicht seine Geduld nur noch für ein paar Bilderbücher, manchmal will Henry mitmachen und erzählen was er sieht, manchmal ist er ganz ruhig und hört gespannt zu, wenn wir ihm eine Geschichte vorlesen. Manchmal reicht übrigens auch meine Geduld nur für ein paar Bilderbücher, manchmal hab ich gar keine Lust zum zehnten Mal das gleiche Buch durchzublättern und manchmal fallen auch mir die Augen schon beim Vorlesen zu.

 

Keinen Druck aufbauen!

Es ist ok, wenn dein Kind KEIN Buch lesen oder anschauen möchte! Ich glaube, Eltern assoziieren Bücher ganz automatisch mit Intelligenz oder einer starken Kindsentwicklung. Von dem Gedanken kann man sich im Jahr 2018 ruhig mal verabschieden, wir wissen ja mittlerweile, dass Kinder Stärken und Interessen sehr unterschiedlich voneinander entwickeln können – und sollen. Die einen lesen lieber, die anderen bauen Lego, andere malen bunte Bilder und wieder andere wollen am liebsten den halben Tag trommeln und das ist in Ordnung. Dein Kind ist in Ordnung so.

 

Nicht die Geduld verlieren!

Ja, es kann extrem nervig sein, wenn das Kind immer nur die eine Seite mit dem Polizeiauto aufblättert und das Buch danach in die Ecke pfeffert. Das ist kein Grund, das Thema „Bücher“ abzuhaken. Ich habe einfach jeden Abend ein paar Bücher mit ins Bett genommen und Henry alles über Fahrzeuge und Tiere erzählt, was mir eingefallen ist. (Viel Unsinn, ich bin froh, dass er sich daran nie erinnern wird…) Bei Henry ist das Interesse an Büchern ganz stark gewachsen, als er angefangen hat zu sprechen. Irgendwas ist da bei ihm passiert, er konnte die Bilder mit Worten und Dingen aus dem Alltag verknüpfen und hatte auch viel mehr Spaß daran, Geräusche nachzumachen und Wörter nachzusprechen. Mittlerweile erwische ich ihn manchmal dabei, wie er sich selbst oder seinen Kuscheltieren etwas „vorliest“, das ist furchtbar süß anzusehen!

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Eine Auswahl anbieten!

Es ist ein wenig wie mit dem Essen lernen: Es schmeckt eben nicht alles gleich gut. Gerade Fühlbücher waren anfangs wirklich der Hit, große bunte Flächen und alles, was beim Anfassen Geräusche machte. Mittlerweile sind es Bücher mit Fahrzeugen, manchmal bunte Tiere, manchmal auch witzige Mitmach-Geschichten wie „He Duda“. Es ist eine Frage der Tagesform und Laune und weil wir Bücher lieben, haben wir eine bunte Auswahl an ganz verschiedenen Bilder-und Kinderbüchern in unserer Kiste. Henry sucht aus, was wir lesen, da mische ich mich nicht ein!

 

Mitmachen!

Es soll ja Eltern geben, denen es ein bisschen zu blöd ist, albern zu sein. Dabei macht das doch am meisten Spaß, einfach ohne nachzudenken so richtig verrückt zu sein. Gerade auch beim Bücher lesen ist es erst wirklich gutes Entertainment, wenn man lustige Geräusche oder Grimassen macht, die Stimmen verstellt oder sich andere Quatschsachen dazu ausdenkt. Das regt die Kinder zu phantasievollem Nachmachen an und zeigt außerdem: Hey, das hier macht richtig viel Spaß hier mit dir!

 

Jede Routine fängt irgendwann an!

Eine Routine ist noch nie vom Himmel gefallen, das werden die meisten Eltern wissen. Bevor ihr aufgebt, mit euren Kindern zu lesen, versucht doch eine Routine einzuführen, die Spaß macht. Es ist ok, wenn diese Routine am Anfang nur ein paar Sekunden dauert und sich langsam steigert, aber die Kleinen gewöhnen sich schnell daran, dass Bücher z.B. jeden Abend vor dem Schlafen gehen gelesen werden, speichern das als Teil der Routine ab und freuen sich meistens riesig drauf!

 

 

Wie läuft es bei euch ab? Lieben eure Kinder Bücher oder habt ihr euch kleine Buchmuffel zuhause? Was sind eure Leserituale und was sind Lieblingsbücher?

 

 


Kinderbuch.eu ist mein Partner für diesen Beitrag. Der Onlineshop bietet eine riesengroße Auswahl an Kinderbüchern, die als Restposten aussortiert wurden oder kleine Macken haben, und deswegen natürlich deutlich günstiger als im Buchladen zu erwerben sind. Wenn man ein bisschen sucht, findet man wirklich wunderschöne Kinder-und Bilderbücher zu einem fairen Preis! Das Sortiment ändert sich fast täglich und es lohnt sich, regelmäßig einen Blick in die Neueingänge zu werfen (oder bei den Büchern mit Macken zu stöbern!). 

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