Schwangerschafts Q&A #1- Heißhungerattacken, Zukunftsangst und Blitzhochzeit

Hallo ihr Hübschen! Es ist Mäh-Montag, aber ich wurde heute mit dem schönsten Herbstwetter überrascht und finde, das ist Grund genug für einen neuen Post UND ein Video. Whoop whoop. Ich bekomme wirklich viele Fragen zu meiner Schwangerschaft von euch, dass ich zwischendurch einfach mal ein paar davon beantworten wollte. Wer möchte, kann sich meine Antworten dazu auch wieder live anhören, aber natürlich auch ganz entspannt alles unten im Text nachlesen. Ich werde das ganze Thema rund um unser Baby, die Schwangerschaft und alles, was danach kommt, wahrscheinlich ein bisschen mehr auf den Youtubekanal verlegen, also wenn euch das besonders interessiert, könnt ihr einmal hier lang und meinen Kanal abonnieren. Ansonsten bleibt „Malina“ ein Ort für Alltägliches, für Inspirationen, für Geschichten – ihr wisst ja, hier gibt es keine Regeln. :-)

Wie war deine erste Reaktion auf den positiven Schwangerschaftstest?

Meine Reaktion hat mich selbst überrascht, ich war eher in einem kurzen Schockzustand, weil ich wirklich nicht damit gerechnet habe, dass es so schnell klappt. Da ich ziemlich lange die Anti-Baby-Pille genommen habe, bin ich einfach davon ausgegangen, dass der Körper mehr Zeit braucht, um sich wieder in seinen gesunden, natürlichen Rythmus einzupendeln. So richtig bei mir angekommen ist es erst, als ich Alex ein paar Stunden später davon erzählt habe und nicht mehr „alleine“ mit dieser Information war. Als ich an seinem Gesicht gesehen habe, dass er genauso überrascht, aber total glücklich ist, hat sich dieses absolut einmalige, euphorische Gefühl der Freude ausgebreitet.

Hast du Angst vor der Zukunft?

Ich bin kein Mensch, der lange in die Zukunft plant, sondern der fest daran glaubt, dass das Leben seine eigenen Wege geht. Eigentlich bin ich total zuversichtlich, weil ich einen tollen Partner habe und ich mich sehr auf unser Leben als Familie freue. Natürlich mache ich mir Gedanken darüber, wie gut ich mich als Mutter anstellen werde, wie ich sicherstellen kann, dass mein Kind richtig aufs Leben vorbereitet wird und auch, ob ich es schaffe, die Balance zwischen Job und Familie zu meistern. Aber wie bei allen anderen Dingen auch, bin ich sicher, dass man in seine Aufgaben reinwächst.

Wird es ein Junge oder Mädchen?

Es wird ein kleiner Junge! Hier ist der Post dazu.

Irgendwelche Heißhungerattacken?

Ich habe seit den ersten Wochen definitiv deutlich mehr Hunger auf Käse, das hat sich bis heute auch nur ganz leicht gelegt. Vielleicht hat das etwas damit zu tun, dass ich Milchprodukte in den letzten Jahren stark gemieden habe und mein Körper mir so sagt: „Du brauchst mehr Kalzium! Attacke!“ Auch Cornflakes oder Müsli mit kalter Milch stehen morgens ganz gerne mal bei mir auf dem Frühstückstisch – normalerweise überhaupt nicht mein Ding. Grundsätzlich esse ich viel lieber Salziges als Süßigkeiten. Wenn ich die Wahl zwischen Schnitzel oder Käsekuchen habe, würde ich mich momentan auf das Schnitzel stürzen!

Wirst du trotz Baby weiterarbeiten?

Ich habe lange darüber nachgedacht, aber mich dann dafür entschieden, die Vorteile, die einem als Mutter in Deutschland angeboten werden, auch zu nutzen. Ich werde nach dem gesetzlichen Mutterschutz für ein Jahr in Elternzeit gehen und mich dann innerhalb des Jahres entscheiden, ob und in welchem Umfang ich wieder anfangen werde zu arbeiten. Das hängt ein bisschen davon ab, wie sich unser Baby entwickelt und wie gut ich mich dabei fühlen werde, den kleinen Zwerg  – wenn auch nur stundenweise – in die Kinderbetreuung zu geben. Aber den Blog und auch den Youtubekanal werde ich in diesem Jahr mit ganz viel Content fühlen und mich damit sicher gut beschäftigen können, sollte mir langweilig werden…:-)

Hast du das Gefühl, deine Ärztin empfiehlt dir kostenpflichtige Zusatzleistungen, die eigentlich gar nicht notwendig sind?

Meine Ärztin ist wirklich toll, ich habe mich seit dem ersten Arzttermin super aufgehoben und informiert gefühlt. Sie hat mich natürlich über alle möglichen Zusatzleistungen aufgeklärt, aber niemals ihre persönliche Einschätzung dazu gegeben. Ganz im Gegenteil, sie hat mich in die Pflicht genommen, mich ausreichend mit diesen Themen zu befassen, mich mit meiner Krankenkasse und Familie zu beratschlagen und dann in Ruhe die Entscheidungen zu treffen, ob ich ggf. weitere Screenings, Tests etc. machen möchte oder nicht. Auch beim Thema Zusatzvitamine, Tabletten, Präparate hat sie sich sehr zurückgehalten, mir einige Proben mitgegeben (die ungefähr für die ersten 3 Monate gereicht haben) und von Anfang an gesagt, dass sie es einfach nicht richtig findet, bestimmte Pharmaunternehmen zu „empfehlen“. Nach langer Überlegung haben wir uns gegen weitere Tests entschieden und auch bei den Vitaminen, die ich zu mir nehme, fahre ich am besten mit den leichtesten Dosierungen ((Folsäure, Jod, Vitamin B12).

Wollt ihr vor der Geburt noch heiraten?

Ich mache es kurz und schmerzlos: Nein. Das scheint ein Thema zu sein, wo wirklich jeder –  von meiner Mama bis zur Nachbarin der besten Freundin – meint, er müsste uns beratschlagen. Komisch, vor allem, weil dieses ganze Theater drumherum heutzutage einfach mehr als überflüssig ist. Wir haben uns natürlich unsere Gedanken dazu gemacht und uns auch zu allen vermeintlichen „Vorteilen“ informieren lassen. Am Ende sind wir dabei geblieben, wie wir es auch bisher gehandhabt haben: Wir heiraten dann, wenn wir es für richtig halten und das tun wir nicht für irgendjemanden, sondern für uns. Die Vorstellung, mich vor der Entbindung noch mit Hochzeitskram zu beschäftigen, löst bei mir eher Panik als Freude aus. „Alles zu seiner Zeit.“, das sagen wir allen, die uns danach fragen und damit ist das Thema dann auch erledigt. Und um ehrlich zu sein: Eigentlich mag ich das Bild in meinem Kopf, von Alex und mir mit unseren Kindern vor dem Traualtar ganz gerne…

Mir macht es total viel Freude, das Thema hier so ausbreiten zu können, auch wenn ich für die nächsten Wochen wieder mehr Outfitposts und Rezepte geplant habe!

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