HOW I STROLL

Baby Jogger City Elite im Test

Dieser Beitrag ist in freundlicher Kooperation mit Baby Jogger entstanden. 

 

Trotz Sturm, Regen und viel Wind haben wir es am Wochenende nach draußen geschafft, um eine Runde spazieren zu gehen. Direkt gegenüber fängt der wunderschöne Eppendorfer Park an, in dem es jetzt schon so herbstlich aussieht, dass es fast zu schade wäre, nicht mit dampfendem Kaffee und Kakao nach draußen zu gehen. Wir haben ein paar bunte Blätter für Henrys Zimmer gesammelt, um eine Girlande daraus zu basteln und mit den Gummistiefeln im Laub geraschelt. Xavier hat hier ordentlich gepustet, Bäume sind umgestürzt und der Park sieht ein bisschen zerrupft aus.

 

Seitdem Henry laufen kann, ist er ein kleiner Abenteurer auf zwei Beinen und wenn es geht, lass ich ihn auch alleine herumstiefeln. Aber auch neugierige Jungs werden mal müde, insofern ist es für uns immer noch unerlässlich, mit einem fahrbaren Gestell unterwegs zu sein. Wir werden nun schon seit einigen Wochen von unserem neuen Kinderwagen begleitet, der nicht nur auf den ersten Blick ziemlich gut aussieht, sondern auch im Alltagstest überzeugt hat. Als Teil des Baby Jogger Sqauds darf ich verschiedene Modelle testen und hier darüber berichten. Natürlich hat jeder Kinderwagen am Ende Vorteile und Nachteile – ob er wirklich zu einem passt, hängt davon ab, was man erwartet und was zu den persönlichen Bedürfnissen passt! Der Markt ist mittlerweile einfach so groß und unübersichtlich, deswegen freu ich mich, wenn ich einen neuen Kinderwagen testen darf, den ich und einige andere vielleicht noch nicht kennen. Heute geht es um den Baby Jogger City Elite, dem Allrounder für die Stadt, der mich vor allem mit kleinen Alltagslösungen überzeugt hat. Es ist einer der kompaktesten Vollfunktionskinderwagen ab Geburt (vorausgesetzt, die Babyschale ist vorhanden) und der mit dem von uns getesteten Model ab 6+ Monate zu fahren ist. Ein perfekter Begleiter für die alltäglichen Wege und bei den kleinen und großen Abenteuern in der Stadt, auf dem Land und auf Reisen.

Ich glaube ja kaum, dass ich sowas wirklich sage, aber doch, die Anforderungen an einen Kinderwagen ändern sich mit dem Alter des Kindes.

Was ist mir bei einem Buggy wichtig?

-natürlich der Fahrkomfort für Henry, also unter anderem eine gute Federung, Luftbereifung und eine Fußstütze

-verstellbare Sitzlehne, damit Henry gemütlich sitzen, aber auch schlafen könnte

-höhenverstellbarer Lenkbügel

-Verstaumöglichkeiten

-leicht und wendig (in der Stadt unverzichtbar, gerade wenn man auch mal mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist)

-mit wenigen Handgriffen zusammenklappbar

-im besten Fall lässt sich das Gestell mit den richtigen Adaptern erweitern, sodass man auch mit der Babywanne oder einem Autositz unterwegs sein kann

 

Der erste Eindruck vom Baby Jogger City Elite

Wir haben uns für ein komplett schwarzes Modell entschieden, das gefällt uns einfach immer am besten, ist schlicht und sieht cool aus. Durch das schwenkbare Vorderrad ist der Kinderwagen extrem wendig, lässt sich auch um enge Kurven manövrieren und fühlt sich dabei federleicht an. (Der Unterschied zu einem Kinderwagen mit vier Rädern ist enorm, probiert es mal aus, wenn ihr die Gelegenheit habt!) Aber noch viel besser: Das Vorderrad lässt sich mit einem Klick feststellen, je nachdem, auf welchem Terrain man unterwegs ist und sorgt somit für maximale Fahrsicherheit.

Es gibt einen Korb unter dem Sitz, der nicht besonders groß ist, aber für meinen Rucksack ausreicht, außerdem ein Netz an der Rückenlehne des Sitzes, um Feuchttücher, Snacks oder einfach mal das Handy reinzuschmeißen. Zusätzlich eine Lenkradtasche für Kleinkram, also tatsächlich jede ganze Menge Staumöglichkeiten für einen Kinderwagen. Außerdem fällt mir direkt die Fußstütze auf, die man verstecken kann, aber problemlos hervorziehen und feststellen kann. Gerade wenn Henry schläft, mag ich es einfach lieber, wenn die Füße nicht runterhängen, sondern gerade liegen können, für mich also ein sehr bedachter Pluspunkt.

Mein erster Eindruck also? Der Kinderwagen wurde insgesamt einfach „smart“ entwickelt, da haben Menschen mitgedacht und das Design dabei nicht völlig vergessen! Es gibt so viele Kleinigkeiten die ich vorher gar nicht ausdrücklich gewünscht hätte, die aber total Sinn machen, wie z.B die belüftbare Rückenlehne bei heißem Wetter oder auch da 3-fach verstellbare Sonnen- und Windschutz-Verdeck ohne Quetschgefahr mit Sichtfenster und Belüftungselementen inklusive UV-Schutz von 50+. 

 

Was kann der Baby Jogger? Funktionen und Besonderheiten auf einen Blick

– Gewicht: 11,9kg (mit Sitz, ohne Babywanne)

-Maße im ausgeklappten Zustand: 119 x 67 x 84 – 117

-Maße im zusammengefalteten Zustand: 85 x 67 x 36

-den Kinderwagen gibt es in 6 verschiedene Farben

-ab Geburt mit Zubehör wie einer Babywanne kompatibel und mit den meisten Autositzen nutzbar (Adapter sind separat erhältlich)

-Komfortabler Sitz für das (Klein-)Kindalter

-patentiertes 1-Hand-Falt-System: den Gurt mit einer Hand hochziehen und der City Elite klappt von alleine zusammen: einfach und kompakt mit automatischer Verriegelung

-stufenlose verstellbare Rückenlehne

-verstellbare Fußstütze und erhöhte Sitz-Auslage für kleine Kinder

belüftbare Rückenlehne mit zurückziehbarer Wetterschutzabdeckung

-individuell anpassbarer 5-Punkt-Sicherheitsgurt mit Schulterpolstern und Gurtschlossabdeckung

-Riesiges, mehrfach verstellbares Verdeck ohne Quetschgefahr inkl. Sichtfenster und Belüftungselementen und UV-Schutz von 50+

Lufträder mit Federung und ein feststellbares vorderes Schwenkrad (inkl. Federung)

Parkbremse an der Hinterachse ist bequem per Fußtritt bedienbar

-viel Stauraum: Unter und hinter dem Sitz plus Taschenkonsole direkt am Schiebergriff

Höhenverstellbarer Lenkgriff für jede Körpergröße

Preis: Der Baby Jogger City Elite hat eine UVP von 699€.

 

Mehr Infos findet ihr hier: LINK

 Pro und Contra

Ich kann mich über wenig beschweren, außer der Preis mag etwas höher liegen, als das, was ich im ersten Moment für einen Buggy ausgeben wollen würde. Trotzdem: Der Fahrkomfort ist überragend, sowohl Alex als auch ich haben mit über 20 cm Größenunterschied keine Nachteile feststellen können. Ist man also viel draußen unterwegs, legt z.B. die Wege zum Kindergarten oder Supermarkt tagtäglich zu Fuß zurück, ist eine Investition in einen guten Kinderwagen eine Überlegung wert. Der Korb unter dem Sitz ist für größere Einkäufe nicht geeignet, die Maxi-Packung Pampers passt definitiv nicht rein. Wirklich super finde ich die Bereifung inkl. Federung und das feststellbare Vorderrad, weil wir so auf jedem Terrain unterwegs sein können. Der Kinderwagen ist extrem leicht zu lenken und lässt sich mühelos schieben, was ich gerade in der Stadt wichtig finde, um nicht ins Schwitzen zu geraten (wenn ich zum Bus renne…).

Am besten gefällt mir aber tatsächlich die Flexibilität, dass ich das Gestell auch mit einer Babywanne kombinieren kann. Das habe ich vor Henrys Geburt beispielsweise gar nicht gewusst, klassische Kinderwagen waren so omnipräsent für mich, dass mir der Gedanke gar nicht kam. Falls wir uns mal vergrößern sollten, würde ich auf das Untergestell zurückgreifen, weil der Fahrkomfort einfach so viel höher ist.

 

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