Will ich eigentlich Mama-Bloggerin sein?

Über Inspiration und Authentizität im Internet (Teil 1)

Mamablogger, das ist so ein neues Phänomen, von dem ich vor meiner Schwangerschaft gar nichts wusste und jetzt regelrecht davon überrollt werde. Instagram explodiert ja nur so vor neuen Hashtags, ich blicke täglich in absurd inszenierte Kinderzimmer, überfliege schnell die Bilduntertitel, wo mir in 3 Sätzen entgegen geschleudert wird, wie chaotisch, übermüdet und trotzdem dankbar alle sind (mit einem Link zum letzten Kuchenrezept auf dem Blog), kann mir zu jedem Thema Ratschläge und Geschichten durchlesen, fühle mit, identifiziere mich im besten Fall sogar oder, wie es bei immer häufiger der Fall ist, komme nie wieder. Ich habe schlicht und ergreifend genug davon. Mamablogger sind irgendwie eine ganz besondere Spezies, das meine ich gar nicht unbedingt negativ oder verurteilend, sondern erstmal nur feststellend. Wir feiern unsere Hashtags, wir lieben unsere Kinder, manchmal hassen wir unsere Männer und wir inszenieren unheimlich gerne unser Leben, weil das im Internet so unheimlich leicht fällt.

Wir suchen Vorbilder, auch als Mütter – nur vielleicht an der falschen Stelle?

Was es für jemanden bedeutet, Mutter zu sein, wie es sich anfühlt, in diese Rolle zu wachsen, ohne sich selbst dabei zu belügen oder zu verlieren und glücklich zu sein, den Weg geht jeder selbst und der ist keinesfalls statisch, sondern darf sich verändern und entwickeln. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass wir eine ziemlich genaue Vorstellung davon haben, was für Eltern wir sein wollen und ich befürchte immer mehr, dass wir uns dabei an Menschen orientieren, die uns nur einen sehr ausgewählten und kuratierten Einblick in ihr Leben erlauben. Das muss nicht zwingend etwas Schlechtes sein, aber es verzerrt zweifellos die Realität.

Selbst mir wird ein bisschen komisch im Magen, wenn ich durch meine ersten Beiträge nach Henrys Geburt stolpere und meiner eigenen Stimme dabei zuhöre, wie ich nur wenige Wochen später schon Tipps zum Thema Stillen, Familienfrieden oder Durchschlafen zu geben versuche. Es klang alles so unheimlich unkompliziert und so einfach und auch wenn Henry wirklich ein entspanntes Kind ist,  weiß ich jetzt, ich wusste so wenig und es ist naiv zu glauben, die Geburt oder das Wochenbett oder überhaupt, die ersten Monate mit Kind würden wegweisend dafür sein, was auf einen zukommt. Deswegen muss man natürlich nicht den Mund halten, aus Angst davor, andere wüssten es besser oder das man schlicht daneben lag, aber den Tenor, den würde ich bei meinen eigenen Beiträgen gerne nachträglich verändern – und bei vielen Posts, die in meine Timeline gespült werden. Nach Henrys Geburt dachte ich, ab jetzt ginge es „bergauf“, jetzt würde es nur noch einfacher werden und um es mal kurz zu machen: Ich hab mich dann wohl geirrt. Mama zu sein, ist wirklich so viel mehr, als einfach nur Mama zu sein. Es ist keine lineare Entwicklung, weder für das Baby, noch für die Beziehung, noch für uns Mütter, sondern eher eine aus dem Takt geratene Sinuskurve.

Die Branche lebt davon, Klischees zu bedienen, ganz egal ob Mamablogger oder nicht.

Ich habe das Gefühl, es gibt kaum Dinge, die noch anmaßender sind, als anderen Müttern „Tipps“ zu geben, wie die Beziehung wieder in Schwung kommt, wie man Job und Haushalt unter einen Hut bekommt oder man sich trotz Trotzphasen, Wachstumsschüben oder morgens ein bisschen hübsch machen sollte, damit man sich besser fühlt. I get the point, ich fühl mich auch mehr wie ich selbst, wenn ich aus meinem Jogginganzug steige und mir zumindest meine Haare kämme, aber das tat ich auch ohne Kind. Ich verspreche dir, dass Lippenstift nicht hilft, wenn dir kotzübel von dem vierten Tag in Folge ist, weil du weder schläfst, noch isst, noch mit einer anderen Person außer deinem Kind kommunizierst. Und nur, weil wir uns alle einmal digital beieinander darüber auskotzen, ist im realen Leben nichts besser dadurch geworden. Ich schlafe immer noch nicht, esse immer noch nicht und laufe nach wie vor ungeschminkt zum Penny, weil die Milch für meinen Kaffee schlecht geworden ist.

Das erzähle ich euch nicht auf Instagram, das erzähle ich euch eigentlich gar nicht, weil es weder glamourös noch besonders informativ ist. Ich erzähle euch auch nicht, dass ich manchmal nur alle zwei Tage dusche. Oder dass ich mich an schlechten Tagen nur von Kellogg’s und Babybel ernähre. Ich hoffe, ich muss euch nicht sagen, dass ich mein Kind natürlich trotzdem liebe. Oder dass ich Alex natürlich trotzdem liebe. Aber wisst ihr was? Das macht nichts an diesen Tage besser. Weil ich nicht im Klischee lebe – das ist keine Sitcom und es gibt keinen Plot-Twist – sondern einfach nur in der Realität stecke, mit ganz großartigen und beschissenen Höhen und Tiefen. Nur weil sich das Geschirr in meinem Waschbecken stapelt, will ich ja nicht plötzlich solo auswandern. Meine Familie, das ist mein Happy Place, das geht sicher jeder Mutter so. Trotzdem würde ich mir mehr Ehrlichkeit wünschen, weniger Phrasen, die ich so oder anders schon 100x gehört habe und die eigentlich nichts aussagen.

Ich fühle mich nicht ernst genommen, als Leserin und als Mutter. Auch ohne, dass es mir ständig unter die Nase gehalten wird, glaube ich von Herzen, dass jede Mutter ihr Kind über alles liebt, dass sie „bedürfnisorientiert“ handelt und ihre Entscheidungen weise fällt – oder es versucht. Das Familienleben ist großartig, gar keine Frage, aber es ist keine rosarote Blubberblase mit Happy End, sondern das Leben. Mein Problem mit der Onlinepräsenz von vielen Mambloggern habe ich vor einigen Monaten schon mal angesprochen und als eine leibhaftige #workingmom, um das alte Thema an der Stelle einfach einmal aufzugreifen, weiß ich: Ich brauche keinen Hashtag, um meine Mama-Biografie aufzuwerten. Nicht, weil ich so unheimlich cool bin, sondern weil ich keinen Applaus dafür will, weil ich mein Leben so gestalte, wie es mich glücklich macht. Diese Ambivalenz macht mich wahnsinnig und ich kann doch unmöglich die einzige Person sein, die in regelmäßigen Abständen ein paar Mal ein-und ausatmet und das Handy beiseite legt.

Wir lassen uns von all diesen Klischees berieseln, leben in einer Social Media Blase, fühlen uns unter Druck gesetzt und sind Teil einer Welt, die vor allem von Inszenierung lebt. Ja, auch ich erwische mich oft genug dabei, wie ich Dinge ungesagt lasse, weil sie unbequem sind oder anders formuliere, weil ich nicht falsch interpretiert werden will. Umso wichtiger ist für mich in Momenten wie diesen, wo ich mich eigentlich in diesem riesigen Bloggergame sehe?

Mein Blog soll ein positiver Ort sein, der euch inspiriert, vielleicht auch mal Mut macht oder ein Lächeln um die Mundwinkel zaubert, wenn Tage scheiße laufen. Ein Kind großzuziehen, eine gute Partnerin und Freundin zu sein und mich beruflich zu entwickeln, das sind die größten Herausforderungen, denen ich mich momentan stellen muss und die mich wirklich bis auf die Knochen challengen. Es ist nicht easy, es ist aber auch keine Katastrophe, es ist schlicht und ergreifend das Leben und es ist ein sehr gutes Leben, für das ich dankbar bin. Darüber kann ich schreiben, weil ich mittendrin stecke, ohne mir Geschichten ausdenken zu müssen und so hat sich der Fokus meines Blogs langsam aber sicher in eine Richtung bewegt, die ich mir so wahrscheinlich nicht ausgesucht hätte.

Also, will ich eigentlich Mamabloggerin sein?

Ich will vor allem ehrlich mit euch sein, alles andere steht mir nicht und kann ich so schlecht. Ich liebe meine Familie, aber ich definiere mich nicht darüber. Ich liebe es, über Henry zu schreiben, muss mich aber trotzdem immer wieder fragen, bis zu welchem Grad ich das in Zukunft noch verantworten kann, ohne in seine Privatsphäre einzugreifen. Ich stecke immer noch in dem Prozess, für mich zu entscheiden, ab wann man eigentlich puren „Sell-Out“ mit seiner Familie betreibt und meine eigenen Prioritäten zu definieren. Ich will keine Mamabloggerin sein, aber ich bin Mama und ich schreibe darüber, was mich beschäftigt, was mich inspiriert oder glücklich macht und das ist zum größten Teil mein kleines Heiligtum, meine Familie. Ich will weder euch unter Druck setzen, noch mich selbst, ich bin absolut keine Bilderbuch-Mama, ich bin oft genug weder besonders achtsam noch entspannt, aber ich höre in den meisten Fällen auf mein Bauchgefühl, versuche mich und mein Verhalten regelmäßig zu reflektieren, zu lernen und in meine Rolle als Frau zu wachsen, die ich morgen bin. Mein Leben als Mama mit allem, was dazu gehört, unser Zusammenwachsen als Familie und Henrys Wachstum zu dokumentieren ist für mich das Schönste, deswegen bedeutet mir dieser Blog auch so unheimlich viel. Es ist einfach toll, dass ihr euch so freut, an meinem Leben teilzunehmen und euch über Bilder von Henry mindestens genauso sehr freut wie ich!

Teil 2 kommt nächste Woche zum Thema: Schleichwerbung ist ein alter Hut, oder? 

17 thoughts on “Will ich eigentlich Mama-Bloggerin sein?

  1. Stephanie

    Liebe Regina,

    vielen Dank, für diesen persönlichen, ehrlichen und wundervoll reflektierten Beitrag. Eigentlich kommentiere ich kaum einen Blog-Artikel und lese nur still mit. Aber dieses Mal, möchte ich dir einfach sagen, dass ich dich genau wegen solchen Artikeln schätze!

    Du bist eine herzliche und bezaubernde Frau, die es schafft, ohne Abwertung anderer, ihre Meinung zu vertreten. Das ist leider sehr selten geworden.

    Vielen Dank dafür.

    Antworten

    1. Regina
      Regina

      Liebe Stephanie, danke für diesen lieben Kommentar! Ich freu mich unheimlich doll, dass du mein Dilemma verstanden hast und ich mich sehr um Objektivität, soweit es denn in einem persönlichen Beitrag möglich ist, bemüht habe. DANKE! <3

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  2. Sarina

    Respekt!
    Ich finde Deinen Beitrag toll und Du hast so Recht…. es wird so oft nur positives, tolles vermittelt und zu viel heile Welt und wenig (auch wunderschöne) Mama-Realität.
    Vielen Dank liebe Regina

    LG Sarina

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    1. Regina
      Regina

      Hi Sarina,

      es sollte definitiv nicht wie ein „Bashing“ der Mamablogger-Welt wirken, ich musste nur mal meine Kritik loswerden. Ich finde es gar nicht schlimm, wenn ganz viel „heile Welt“ vermittelt wird, nur bitte nicht an den Haaren herbeigezogen. Kinder, die den ganzen Tag auf Rosenblättern liegen, gehören beispielsweise zu den Dingen, denen ich wenig abgewinnen kann ;)

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  3. Andrin

    Man merkt deinem Text die Ambivalenz an. Und ich weiß, was du meinst. Als ich ganz frisch Mama war, hatte ich auch die Tendenz, mich selbst – inspiriert durch manche Blogs – stark unter Druck zu setzen. Das ist deutlich weniger geworden. Viele Mamablogs sprechen auch mich nicht wirklich an. Aber das ist ja okay. Dann folge ich ihnen eben nicht. Generell finde ich jedoch gut und wichtig, dass es Elternblogs gibt. Es hilft sehr, wenn man hört, dass andere mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Besonders, wenn man im Freundeskreis das erste Pärchen mit Kind ist. Im Grunde ist doch zweitrangig, was für Mamablogs bereits existieren. Wenn du dich mit anderen Inhalten wohler fühlst, weniger oder anderes preisgeben willst, dann mach das. Ich wette, es werden sich viele Leute freuen, deine ganz persönliche Sicht auf Mutterschaft, Familie und Beruf zu lesen.
    Liebe Grüße!
    Andrin

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  4. Lina

    Ich glaube, man muss sich da gar nicht so einen Stress machen. Hadere doch nicht so mit dir selbst und mach einfach das, worauf du Lust hast und schreibe über die Dinge, die dich bewegen ohne ganz so viel nach links und rechts zu schauen. Das ist doch der Sinn des Bloggens! Wen juckt es, wenn viele über ihr scheinbar perfektes Leben berichten und nur ein wunderbar aufgeräumtes Kinderzimmer ablichten? Du musst es dir ja nicht ansehen :-) Manche Leser haben auch keine Lust auf zu viel Chaos-Alltag, suchen stattdessen lieber schöne Bilder und Momente. Blogs können sehr viele Gesichter haben und das ist auch gut so. Ich persönlich kann aber gerade den „Mamablogs“ aus anderen Gründen nicht furchtbar viel abgewinnen: Ich finde sie recht einseitig, was Erziehung und den Umgang mit Kindern betrifft. Ich habe selten einen Blog gefunden, der nicht vom Familienbett schwärmt, gleichzeitig Schlaftrainings aller Art verteufelt etc. Dieses Schwarz/Weiß-Denken macht diese Blogs für mich in ihrer Masse irgendwie wertlos. Und das geht mir persönlich viel mehr auf den Senkel und ich suche mir meine Inspiration inzwischen meist woanders.

    LG
    Lina

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    1. Regina
      Regina

      Hi Lina! Ja, du hast absolut Recht, das ist ja auch DAS Totschlag-Argument von allen Bloggern und Youtubern: Musst du dir ja nicht anschauen! ;) Ich versuche tatsächlich, meinen Radius auch online so klein wie möglich zu halten, aber mir ging es in dem Beitrag eher darum, eine Dynamik in der Branche zu beschreiben (übrigens auch egal, ob Mamablogger oder nicht), die ich ziemlich ätzend finde. Ich, so wie du auch, als Leserin von vielen Blogs kann sehr gut verstehen, was du meinst, ich lasse mich auch gerne inspirieren und schaue mir schöne Bilder an, trotzdem fehlt mir viel zu oft eine interessante Persönlichkeit, die nicht nur allgemein bejubelte Meinungen vertritt. Naja, schwierig, wie du merkst, ein sehr ambivalentes Thema, das definitiv mehr als eine Perspektive zulassen muss.

      Alles Liebe, Regina

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  5. Trine

    Erst einmal <3
    und dann: Den Stempel/Hashtag etc. Mamablog musst du dir doch gar nicht geben, du bist eine Bloggerin, die Mama ist oder eine Mama, die bloggt…damit kannst du doch Aspekte des Mamadaseins teilen oder auch nicht ohne, dass du in diese Kategorie rutschst..du bist eben UND und damit doch enorm vielseitig und zwar in den Bereichen in denen du es möchtest!
    Ich lese deinen Blog, weil du mir sympathisch bist und ich deine Art zu schreiben mag, ganz ohne Kategorisierung ;)

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    1. Regina
      Regina

      Hallo Trine! <3 zurück! Die Frage war natürlich ein wenig überspitzt, genauso wie der Artikel ja auch durchaus ein wenig polarisieren darf. Ich sehe das, mich betreffend, tatsächlich total entspannt, ich schreibe über das, was mir Freude bereitet oder mich beschäftigt. Ich hatte einfach nur das dringende Bedürfnis, ein bisschen zu meckern ;)

      Alles Liebe und danke für deinen Kommentar!

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  6. Katharina

    Ich bin selbst vor kurzer Zeit Mutter geworden, blogge und lese gerne andere Blogs. Aber ich lese ganz wenig Mamablogs, denn die meisten haben die selben Inhalte und mir fehlt die Tiefe. Die, die ich lese, habe ich meistens sogar schon vor meiner Schwangerschaft gelesen, einfach weil ich die Person sehr sympatisch finde und ihren Schreibstil gerne mag.
    So ist das auch bei dir. Ich lese deine Texte wahnsinnig gerne – unabhängig davon ob du eine Mamabloggerin bist oder nicht. Ich kann mich den Meinungen hier nur anschliessen: blog worauf du Lust hast!

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  7. Jen

    On point. :-*

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  8. Toni

    Was ich bei diesem Thema etwas schwierig finde, ist dass Mütter, die ihren Haushalt schlicht und ergreifend im Griff haben und mit all den Belastungen super zurechtkommen, sofort als Übermütter dargestellt werden, die IMMER nur alles perfekt inszenieren wollen. Ich muss sagen, dass ich mit zwei Kindern und vielen zusätzlichen Aufgaben (Haushalt, Hunde, Pferde etc.) sehr gut zurechtkomme. Ich dusche morgens, mache meinen Haushalt, koche und kümmere mich um kleinere und größere Probleme. Ja, das ist auch manchmal stressig und ja, das ist auch manchmal echt nicht ohne… aber ich wuppe das. Und ich bin auch verdammt stolz drauf. Wieso kann man Müttern, die jeden Tag Großartiges leisten, das nicht einfach hoch anrechnen, anstatt sofort zu meckern und zu kritisieren: „Zu perfekt – will ich nicht sehen!“, „total fake“. Genau das sehe ich als Problem. Hey, jeder kämpft mit seinem ganz persönlichen Alltag. Manchen gelingt das besser als anderen, that’s life. Das ist auch kein Grund sich minderwertig zu fühlen. Aber dann immer gleich mit dem Finger zu zeigen und zu erklären, dass das ja nichts mit dem realen Leben zu tun hat, ist einfach manchmal nicht fair, sogar etwas missgünstig und vielleicht auch einfach nur ein Selbstschutzmechanismus, damit man sich nicht unfähig fühlt.

    Liebe Grüße
    Toni

    Antworten

    1. Regina
      Regina

      Hi Toni! Danke für deinen Kommentar. Ehrlicherweise geht es gar nicht um Mütter wie dich, sondern um die Dynamik in einer Branche, die von Oberflächlichkeiten lebt. Im realen Leben klopft man sich und anderen Müttern viel eher gegenseitig auf die Schulter, hilft sich, schaut sich was von einander ab, inspiriert und lebt miteinander. In der digitalen Welt ist das schlicht und ergreifend nicht möglich, man erlaubt nur einen Einblick in sein Leben – klar, geht ja auch nicht anders – und der ist meistens verzerrt, zumindest ist das meine Beobachtung. Ich gönne allen, allen Müttern dieser Welt ein unkompliziertes Leben voller Vereinbarkeiten, Missgunst schwingt da von meiner Seite überhaupt nicht mit.
      So, don’t feel addressed! <3

      Alles Liebe, Regina

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  9. Denise

    Ich hätte da eine Frage, die leider dezent am Thema vorbei ist, aber: Woher ist denn euer Bett? Das Kopfteil sieht phantastisch aus! Bitte bitte sag mir, es ist noch erhältlich…. :S
    Ganz liebe Grüße!

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    1. Regina
      Regina

      Hahahaha ;) Das ist leider eine alte Bauerntür, die haben wir bei meinen Schwiegereltern in der Scheune gefunden.

      Antworten

      1. Denise

        Nein!! Das ist überhaupt nicht die Antwort, die ich haben wollte :(
        Trotzdem ganz lieben Dank für die schnelle und freundliche Antwort! :)

        Antworten

  10. Aufgeschnappt #22: Neuigkeiten aus der Welt der Naturkosmetik - herbsandflowers.de

    […] Regina fragt sich, ob sie eigentlich Mama-Bloggerin sein will. […]

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