Wenn kleine Jungs wie große schlafen gehen

Henry ist in sein erstes eigenes Bett umgezogen. Das ist für so eine kleine Person eine große Sache und naja, für mich auch. Gerade nach seinem letzten Schub konnten wir ganz stark feststellen, dass unser kleiner Mops immer selbstständiger wird und wir möchten natürlich sicherstellen, dass er seinen Freiraum zur Weiterentwicklung auch bekommt. Es sind nur kleine Dinge, die sich verändert haben, ihm aber eine ganz neue Perspektive auf seine Welt erlauben. Da wäre die Sache mit dem Blitz-robben-fast-krabbeln oder dem Sitzen oder dem Hochziehen. Henry bearbeitet Schubladen, entdeckt Kabel und Schuhe, nimmt alles in den Mund, beobachtet alle Spielsachen und was ihm sonst noch in die Hände fällt, mit äußerster Sorgfalt und möchte gerne auf alles eine unmittelbare Reaktion von uns. Es ist unheimlich schön, wirklich, aber auch verrückt, wie schnell wir uns von unserem klitzekleinen, hilflosen Baby verabschieden mussten. Nachdem Henry trotz äußerster Vorsichtsmaßnahmen von unserem Bett gefallen ist und uns damit den schlimmsten Schreck einjagte, war klar, dass wir uns um ein Kinderbett für ihn kümmern müssen und somit auch vom Familienbett verabschieden.

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Henrys neues Bett ist nicht nur ausgesprochen hübsch, sondern bietet unserem kleinen Mann viel Platz zum Wühlen, Spielen und ja, auch schlafen. Ich liebe das schlichte, aber funktionale Design und finde es wirklich super, wie unkompliziert man das Bett mit nur wenigen Handgriffen und Erweiterungsmodulen soweit vergrößern kann, dass es sich sogar für Kinder bis zum 10.Lebensjahr eignet. Die Matratze ist problemlos höhenverstellbar, wenn Henry sich also erst einmal hochziehen kann (dauert nicht mehr lange), wird er direkt eine Etage tiefer ziehen und sobald er läuft und klettert, werden wir eines der vorderen Seitenteile entfernen, damit er selbst rein-und heraussteigen kann. Soweit zumindest die Theorie. Kinder und ihre Bedürfnisse sind unterschiedlich, insofern finde ich es besonders schön, dass sich das Bett mit seinen Funktionen an unsere persönliche Situation anpasst – nicht anders herum.

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Die ovale Form ist charakteristisch für Stokke, ich bin bisher auf kein vergleichbares Bett gestoßen und finde das organische Design unglaublich smart! Babys und Kleinkinder fühlen sich immer aufgehobener und wohler, wenn sie sich anschmiegen können, wenn ihr Bettchen weich und bequem ist und es keine doofen Ecken und Kanten gibt, die man im Eifer des Gefechts übersehen könnte. Bevor Henry wirklich zur Ruhe findet, dreht er sich mindestens einmal komplett über das ganze Bett, ich bin also mehr als froh, dass er sich nirgendwo den Kopf stoßen kann. Es gibt mir optisch, durch die fehlenden Kanten und offenen Seiten einfach das gute Gefühl, dass Henrys Sichtfeld nicht durch das Bett eingeschränkt wird oder er sich ausgeschlossen von uns fühlen könnte und beobachte täglich, wie sehr ihm der neugewonnene Freiraum gefällt. 

Noch schläft er auch in seinem neuen Kinderbett an meiner Bettseite, aber unsere Schlafqualität hat sich jetzt schon enorm verbessert. Wir beide kuscheln nach wie vor gerne und wenn Henry nachts wach wird, meistens zwischen 4-5 Uhr morgens, dann hole ich ihn einfach zu mir und wir schlummern zusammen, sein Kopf irgendwo unter meinem Arm versteckt, noch ein bisschen weiter. Aber er entwickelt eben auch erkennbar seinen eigenen Schlafstil, das muss und will ich natürlich respektieren – und der ist mit meinem nicht mehr wirklich kompatibel. Wir beide bewegen uns unheimlich viel im Schlaf, drehen uns hin und her, schlafen mal auf dem Bauch und mal auf der Seite und auf 1,60m lässt sich so viel Bewegungsfreiheit für uns alle einfach nicht realisieren, ohne dass unser Schlaf darunter leidet. Gerade als Mama hat man so sensible Sensoren, dass man wirklich bei jeder Bewegung und jedem Geräusch wach wird und so hing ich nächtelang in einer Art Halbschlaf, weil ich mich einfach kein Stück mehr entspannen konnte. Auch Henry wurde wieder häufiger nachts wach, nicht, weil er hungrig war, sondern weil er von unseren Bewegungen wach gerüttelt wurde. Jetzt schläft Henry ohne Milchpause 6-8h durch, wenn er kurz wach wird, nehmen wir ihn einfach auf den Arm oder halten unseren Kopf ins Bett (das hilft komischerweise immer am besten) und holen ihn nachts/morgens zu uns. So ein kleiner Babykörper ist auch einfach das Schönste, was sich an einen herankuscheln kann, insofern machen wir damit weiter, bis Henry keine Lust mehr hat, zwischen Mama und Papa aufzuwachen…und das dauert hoffentlich noch sehr, sehr lange.

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Dieser Beitrag ist in liebevoller Kooperation mit Stokke entstanden. 

2 thoughts on “Wenn kleine Jungs wie große schlafen gehen

  1. Franziska

    Oh mein Gott, wie süß ist Henry denn mittlerweile? Voll groß und mega niedlich! Und ich hab zwar noch keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, wie merkwürdig es sein muss, sein Kind das erste Mal nachts „auszuquartieren“…aber er ist ja gut und gemütlich gebettet! Hübsch hast du es ihm gemacht.

    Liebe Grüße,Franzi

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  2. Theresa

    Um das Bett bin ich schon so oft herumgeschlichen, weil es wirklich wunderschön aussieht! Gerade die Tatsache, dass man es viele Jahre nutzen kann, macht es am Ende ja fast schon rentabel…auch wenn man im ersten Moment durchaus etwas schlucken muss. Naja, ein bisschen Zeit zum Nachdenken hab ich noch, ;) Henry sieht aber sehr zufrieden aus und ich bin gespannt, wie du sein Kinderzimmer einrichtest. Man kann selbst in Kleinigkeiten deine liebevolle Artnerkennen, es für ihn schön zu machen.
    Liebe Grüße aus München,
    Theresa

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