Von unaufgeregten Samstagen | Auf ein Frühstück im „Deike“

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First things first:

Ihr Lieben, danke für eure wunderbaren Kommentare unter dem letzten Post. Ich freue mich wirklich unheimlich darüber, dass ihr nicht einfach nur an dem Gewinnspiel teilgenommen habt, sondern echte Geschichten und Erinnerungen mit mir geteilt habt. Das ist so schön, ich bin ehrlich gesagt immer noch sehr berührt davon! Ihr seid der Grund, warum mir dieser Ort so ans Herz gewachsen ist. 

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Manchmal, nein falsch, eigentlich fast jeden Tag, frage ich mich, wer sich eigentlich meine Storys anschaut. Ihr seid mittlerweile eine ganze Menge Leute und ich teile so viele kleine Ausschnitte aus meinem Leben mit euch, ohne zu wissen, wer da hinter seinem Handy sitzt und uns zuguckt. Spannend und irgendwie auch ein bisschen spooky. Ich zeige euch auf Snapchat, wie unser ganz normaler Alltag aussieht, was Henry und ich so zusammen anstellen, wie wir unser unspektakuläres, aber ganz wunderherrliches Leben führen. Wir sind viel unterwegs, viel draußen an der frischen Luft, treffen Freunde und versuchen, so wenig wie möglich in der Wohnung zu hocken. Ich vermute mal, gerade deswegen häufen sich eure Fragen und Wünsche nach meinen Hamburg-Tipps. Euch interessiert wo wir spazieren gehen, wo es den besten Kaffee gibt, wo man den schönsten Spielplatz findet, was die entspannteste Route ist, um frische Luft zu schnappen und wo sich die süßesten Cafés mit frisch gebackenem Kuchen verstecken, in die bei Regenwetter auch der Kinderwagen reinpasst (…halleluja!). Eigentlich selbstredend, dass ich also endlich eine neue Kategorie auf dem Blog ins Leben rufe, um euch an neue, alte, geliebte Orte mitzunehmen, an denen ich mich gerne aufhalte.

Jeans: H&M (ähnlich hier oder hier) | Hemd: Zara (ähnlich hier) | Lederjacke: Zara (ähnlich hier) | Sandalen: TK Maxx (ähnlich hier)

Den Anfang macht ein ziemlich unscheinbares Café in Eimsbüttel, in das wir vor einem Platzregen flüchteten. Das „Deike“ ist unaufgeregt, andere würden es vielleicht sogar unscheinbar nennen, aber eigentlich trifft „Wohnzimmer“ den Nagel auf den Kopf. Es fühlt sich mehr an, als sei man zu Besuch. Die Theke sieht aus wie eine altmodische Durchreiche, die Wandtapeten wie eine Mischung aus französischem Shabby Chic und Omas Gardine. In den Schubladen der Esstische versteckt sich witziger Nippes, Pixi-Bücher, Stifte oder Dinos und vor der Einganstür führt eine kleine Eisenbahnschiene an der Hauswand lang. Zwischen den Tischen ist genug Platz für einen Kinderwagen, der Kaffee schmeckt ganz hervorragend und nicht nur die fabulösen Crépes, sondern auch die leckere Frühstücksauswahl führt uns immer wieder hierher. Es gibt weder fancy Acai Bowls, keine grünen Smoothies, keine Ziegenkäse-Paninis oder Süßkartoffel-Pommes. Das „Deike“ ist eher wie bei Mama und was die nicht kennt, kommt auch nicht auf den Tisch. Superfoods können sich die verrückten Großstadtkinder zuhause machen, bei Mutti gibts Lachsbrötchen und Kaffee mit Milch. So ähnlich. Bodenständig. Die Brötchen werden hier zum Teil sogar selbst gebacken, die Käse-Auswahl ist hiiiiimmlisch, der Kuchen schmeckt unglaublich frisch und mit viel Liebe gebacken. Es gibt einen täglich wechselnden Mittagstisch und eine Abendkarte, die wir aber selbst noch nicht getestet haben (wegen Babykind). Meine Frühstücks-Empfehlung? Ein großer Milchkaffee, ein süßes Frühstück und ein klener Joghurt mit Früchten. Mehr brauche ich wirklich nicht, um fantastisch  in einen Samstag zu starten.

One thought on “Von unaufgeregten Samstagen | Auf ein Frühstück im „Deike“

  1. Sonja

    Liebe Regina

    Das Kaffee tönt wirklich total gemütlich – ein Platz an dem ich mich auch wohlfühlen könnte.
    Übrigens gefällt mir dein Outfit mit der langen Bluse total gut :)

    Viele Liebe Grüsse
    Sonja
    http://www.littlewhitepages.wordpress.com

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