Malinas Kochsalon: Die fluffigsten Buttermilch-Pancakes

Sonntag. Früher hieß das lange schlafen, im Bett netflixen, im Bett frühstücken und irgendwann wieder einschlafen. Heute ist Sonntag Familientag. Wir kuscheln zusammen, spielen mit Henry, gehen mit ihm duschen (das findet er supergut!) oder baden ihn, gehen frühstücken, spazieren, knuddeln auf dem Sofa weiter und kochen abends was leckeres, wenn Henry in seinem Bettchen liegt. Aber hey, bleiben wir beim Frühstück. Ich bin auf jeden Fall eher an der süßen Frühstücksfront zu finden. Alles, was mit Marmelade, Ahornsirup, Nutella oder frischen Beeren noch besser schmeckt als ohne, landet auf meinem Teller: Pfannkuchen, Brioche, Joghurt, Scones und jawohl, im schlimmsten Fall auch einfach eine Scheibe Weißbrot aus dem Toaster. YUMM. Seitdem Henry auf der Welt ist, sind Alex und ich sowas wie Frühaufsteher und unser Wochenende startet in der Regel mit einem guten Frühstück, egal ob zuhause oder in einem unserer Lieblingscafés – und davon gibt es in Hamburg nun wirklich genug.

Wir machen es uns ja gerne unkompliziert und wenn ich mich schon Sonntag früh in die Küche stelle, dann muss es auch allen schmecken. Also hab ich eine große Schüssel Teig angerührt, wir haben Freunde eingeladen und dann wurde gemeinsam schnabuliert. Und ich kann nur sagen: Diese Pancakes, die sind wirklich, wirklich superfluffig, supereinfach und superlecker! Ihr habt vielleicht gemerkt, dass ich im Zusammenhang mit meinen Rezepten (quatsch, mit Essen generell) gerne im Superlativ spreche, das kann ich leider nicht wieder ausstellen. Mich gibts nur noch mit meinem heißgeliebten Superlativ!

Zwei Tipps, bevor ihr euch am Ende wundert, dass es zwar lecker, aber vielleicht nicht megamegalecker schmeckt:         1. Am besten bestreicht ihr die Pancakes sofort, wenn ihr sie hochstapelt, hauchdünn mit Butter, dann werden sie nicht trocken oder verkleben und 2. gießt ihr am besten schon eine kleine Ladung Ahornsirup drüber, solange die Pancakes noch so richtig heiß sind, also noch vor dem Servieren. Durch die vielen Luftlöcher im Teig wird das Sirup schön aufgesogen und die Pancakes werden von innen herrlich juiiiicy. Muss man natürlich mögen, kann ich aber empfehlen!

Zutaten

500 ml Buttermilch

ca. 350 g Weizenmehl (oder für die glutenfreie Variante Buchweizenmehl verwenden)

2 Eier

1 Pk. Bachpulver

1 gute Prise Salz

1-2 EL Ahornsirup

einen großen Schuss Mineralwasser

Butter für die Pfanne und zum Bestreichen der Pancakes

Ahornsirup, Früchte oder Joghurt zum Servieren

So geht’s

Ich schlage zuerst die Eier schaumig, rühre das Salz und Backpulver unter und dann abwechselnd Mehl und Buttermilch. So kann man gut kontrollieren, dass der Teig nicht klumpig und die gewünschte Konsistenz erhält. Wenn ihr dickere Pancakes möchtet, muss der Teig logischerweise weniger flüssig werden. Zum Schluss gebe ich das Ahornsirup dazu (das süßt die Pancakes nur minimal, aber gibt dafür einen eher karamelligen Geschmack) und rühre dann den Schuss Mineralwasser unter.

Am besten lasst ihr den Teig ca. 10 Minuten stehen, dann haben Backpulver und Mineralwasser etwas Zeit zum „arbeiten“ und sorgen dafür, dass die Pancakes riiiichtig schön fluffig werden. Dann zerlasse ich etwas Butter in der Pfanne (nicht zu viel Butter und nicht zu doll erhitzen, sonst wird sie schwarz und eure Küche qualmt zu) und gebe pro Pancake einen großen Löffel in die Pfanne. Sobald die Oberseite nicht mehr nass glänzt und schöne Luftblaschen entwickelt hat, dreht ihr den Pancake mit einem Pfannenwender um. Die Pancakes sollten insgesamt eher hell bleiben, sonst werden sie recht trocken, daher immer am Herd bleiben und nicht noch zwischendurch snappen…oder surfen. Done that, kann ich nicht empfehlen. Die Pancakes stapeln, damit sie heiß bleiben und jeweils sehr, sehr dünn mit Butter bestreichen. Zum Schluss, bevor ich sie serviere, gieße ich etwas Ahornsirup oben drüber. Da haben meine Gäste leider keine Wahl, hier wird gegessen was der Chef auf den Tisch stellt. Also ich. Es gab aber auch keine Beschwerden, hier wurde friedlich und zufrieden gemampft. Ich persönlich esse am liebsten noch einen großen Löffel Kokosjoghurt oder Quark mit Früchten dazu, aber hier darf ja jeder nach eigenen Wünschen kreativ werden.

Pancakes kann man übrigens bis zum Abwinken variieren, z.B. kann man auch Haferflocken, zermatschte Bananen, Leinsamen, Chiasamen oder Apfelmus etc. unter den Teig rühren. Super schmecken auch Blaubeeren im Teig, dafür müsst ihr ganz einfach, wenn die Pancakes schon in der Pfanne backen, ein paar auf die Oberseite geben und dann vorsichtig umdrehen. 

Habt einen guten Appetit und einen großartigen Sonntag!

One thought on “Malinas Kochsalon: Die fluffigsten Buttermilch-Pancakes

  1. Lali

    Die sehen aber gut aus! Ich habe mich vor Kurzem erst in ein Rezept für Pancakes mit Ricotta verliebt, solltest du auch mal ausprobieren: http://baeren-hunger.blogspot.de/2016/06/ricotta-pancakes.html :)

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