BIRTH STORY: Die Geburt von Henry

Ich versuche, mich in mein Ich und in mein Leben vor 12 Wochen hineinzuversetzen und denke mir: Wow, wie schnell sich alles ändern kann! Henry schlummert gerade neben mir, vor seiner süßen Schnute platzen ein paar Blubberbläschen und er pupst mit einem erleichterten Lächeln in seine Windel. Wir haben gerade einen fiesen Wachstumsschub, der uns alle ganz schön auf Trab hält, deswegen genieße ich die Ruhe und freue mich für ihn, dass er sich wenigstens im Schlaf entspannen kann. Der Geburtsbericht steht seit Wochen auf meiner To-Do-Liste und ich habe ihn dankbar vor mich hingeschoben. Manche Dinge brauchen Zeit, ihr kennt das sicher. In den ersten Wochen nach Henrys Geburt wollte ich einfach nur in meiner Babywolke stecken bleiben, diese unfassbar kostbare Zeit als Familie genießen, jede Sekunde inhalieren und mich so wenig wie möglich mit unserem etwas holprigen Start in diese Welt befassen. Mein Körper hat sich komisch angefühlt, ich hatte ziemliche Schmerzen, ich brauchte bei den einfachsten Dingen Hilfe von Alex und wusste viel zu oft nicht, was ich da überhaupt mache. So geht es mit Sicherheit jeder Mutter beim ersten Mal und ich bin froh, dass ich so lange mit unserer Geburtsgeschichte gewartet habe, denn erst jetzt passt das ganze Bild zusammen und ich kann euch ehrlich sagen: Ich würde es sofort wieder tun!

Einmal kurz zurückspulen

Henry hat sich während der Schwangerschaft super entwickelt, aber ich hatte schon relativ früh im dritten Trimester messbare Kontraktionen und einen stark abgesenkten Bauch, weswegen wir (also Hebamme, Gynäkologin, Alex und ich) davon ausgegangen sind, dass er sich noch vor seinem errechneten Geburtstermin am 25.2. auf den Weg zu uns macht. Ha, das hat sich der kleine Frechmops aber ganz anders vorgestellt. Alarm machen? YES. Nägel mit Köpfen? Och nö, ist doch gerade so gemütlich. (So oder so ähnlich stelle ich mir Henrys Entscheidungsslalom in meinem Bauch vor.) In den letzten 10 Tagen vor der Geburt habe ich täglich ein kleines Update gedreht, das Video könnt ihr euch hier ansehen. Ich war völlig erledigt von den allabendlichen Wehen, die mich überrannten und nach ein paar Stunden wieder verschwanden und saß wie auf heißen Kohlen, weil ich Henrys Ankunft einfach nicht mehr erwarten konnte. Mir war natürlich klar, dass es sich insgesamt nur noch um Tage handeln konnte und er früher oder später kommen würde, aber ich brannte vor Ungeduld, ich war erschöpft und die Zeit zog sich elendig lange dahin.

Ich wollte zwei Dinge nach Möglichkeit vermeiden: 1. Ich wollte die Geburt nicht einleiten lassen, sollte es keine medizinische Notwendigkeit dafür geben und 2. wollte ich keine PDA, aus panischer Angst davor, dass Henry im Zweifel doch per Kaiserschnitt oder Saugglocke rausgeholt werden müsste. Ich habe aus meinem persönlichen Umfeld schlimme Erfahrungsberichte gehört, deswegen war mir das so, so wichtig. Ich halte mich für eine Person mit einer relativ hohen Schmerzgrenze, deswegen habe ich mir das mal optimistisch zugetraut.

Ich hatte 4 Tage nach dem ET einen Vorsorgetermin bei meiner Hebamme, der ziemlich unspektakulär war, denn mein Gebärmutterhals war immer noch nur zu 2/3 verkürzt. Als sie mir eröffnete, dass es wirklich noch einige Tage dauern könnte, wär ich am liebsten direkt in den Kreißsaal spaziert und hätte jemanden gebeten, das Kind mal eben bitte kurz rauszuholen. Ich war einfach durch damit, schwanger zu sein! Mir waren alle homöopathischen Mittelchen recht und sie gab mir eine Nelken-Mandelöl-Mischung mit nach Hause. Ich habe wenig erwartet, aber wollte es wenigstens versuchen. Ich sollte ein Tampon darin tränken, einführen und 30 Minuten einwirken lassen. Und tatsächlich haben kurz danach Wehen angefangen, ich hing schnaufend am Bettrand und hoffte inständig, dass es dieses Mal losgeht! Um die Schmerzen besser zu ertragen, habe ich heiß geduscht (den Strahl muss man dabei direkt aufs Steißbein richten, HERRLICH!), mich ins Bett gelegt und spürte relativ bald, wie die Intensität der Wehen wieder abnahm. Es war zum Heulen!

Es geht los!

Am nächsten Tag hatte ich einen Termin bei meiner Gynäkologin, die mir genau das gleiche sagte wie meine Hebamme am Vortag. Da Henry noch genug Fruchtwasser zur Verfügung hatte, sein Herzschlag super aussah und er sich noch viel bewegen konnte, war eine Einleitung auch kein Thema für mich. Also watschelte ich ganz langsam wieder nach Hause, backte eine Ladung Bananen-Muffins (sehr zu empfehlen als kleiner Energiesnack für den Kreißsaal), legte mich aufs Sofa und wartete auf ein Wunder! Gegen 19 Uhr wagte ich mich nochmal an das Nelkenöl-Experiment und machte mich gleichzeitig daran, das Abendessen zu kochen. Es hat keine 10 Minuten gedauert – Alex kam gerade zu Tür rein und ein paar Shrimps brutzelten in der Pfanne – bis der Schmerz mich mit voller Wucht im Rücken, im Becken und im Unterleib traf. Wir versuchten ruhig zu bleiben, langsam durch die Wohnung zu gehen, versuchten diese Sache mit dem Atmen und stoppten die Zeit, um die Abstände zwischen den Wehen zu messen. Um 21 riefen wir meine Hebamme an, um Bescheid zu geben, dass Henry sich auf den Weg macht. Wir sollten noch ein wenig warten, die Wehen erstmal weiter veratmen und uns um 22 Uhr nochmal melden, um den Stand der Dinge durchzugeben. Keine 20 Minuten später musste Alex sie wieder anrufen, ich wollte nicht mit den Schmerzen alleine sein und wir verabredeten uns im Krankenhaus. Ich habe geweint, vor mich hingekeucht und war so, so aufgeregt vor dem Moment, meinen Sohn kennenzulernen. Als sie mich um knapp 23 Uhr untersuchte, war der Muttermund erst 1 cm geöffnet, es lag also noch ein Stückchen Arbeit vor mir. An der Stelle muss ich nochmal betonen, wie unglaublich froh ich bin, dass wir von einer Beleghebamme betreut wurden. Normalerweise wären wir in diesem Stadium der Geburt wieder nach Hause geschickt worden, aber so konnten wir es uns im Kreißsaal „gemütlich machen“ und ich habe mich für die nächsten 2 Stunden in die Geburtswanne gelegt. Die Wehen ließen sich im warmen Wasser etwas besser aushalten, im Hintergrund lief unsere Playlist und die ganze Atmosphäre war sehr ruhig und entspannend.

Gegen 2 Uhr nachts wurde ich nochmal untersucht (wir waren mittlerweile bei 4 cm), die Wehen wurden spürbar intensiver und ich konnte keine angenehme Position mehr in der Wanne finden, deswegen habe ich mich in den nächsten Stunden über die Lehne des Geburtsbetts gehangen. Das war tatsächlich auch meine Lieblingsposition während der ganzen Geburt, wer hätte das gedacht. Bei jeder Wehe konnte ich mich auf meine Knie setzen, mich an Alex Armen festhalten und hatte einfach einen guten Stand, um den Schmerz irgendwie“wegzudrücken“. Alex fütterte mich in den kleinen Pausen häppchenweise mit meinen Muffins und Weintrauben und hatte im Blick, dass ich während der ganzen Zeit genug Wasser trank. Unsere Hebamme hat es ganz geschickt angestellt, dass er sich während der gesamten Geburt viel einbringen konnte und nicht das Gefühl hatte, mir nicht helfen zu können – obwohl er im Nachhinein meinte, das wäre wirklich das Schlimmste für ihn gewesen. Er hat das ziemlich gut gemacht und während jeder Phase der Geburt einen ziemlich kühlen Kopf behalten. Den kann ich also behalten. :-)

So langsam ging mir ein bisschen die Puste aus, auch wenn wir ganz gut vorankamen und meine Hebamme gab mir ein entkrampfendes Mittel, was die Schmerzen für eine kurze Zeit linderte und uns eine wirklich angenehme Phase bescherte, in der wir uns nett unterhielten, zwischendurch alle zusammen meine Wehen veratmeten und uns einfach auf den Mops freuten. Klingt wie ein Kaffeekränzchen und hat sich auch ein bisschen so angefühlt – außer, dass ich in Unterhose über einer Bettlehne hing und zwischendurch laut Buchstaben auspustete. Um 6 Uhr dann der Zwischenstand: Mein Muttermund war 7cm geöffnet, die Schmerzen wurden extremer und ich konnte weder sitzen, noch stehen, noch liegen. Irgendwann half nur noch, halb auf der Bettkante zu hocken, mich zwischendurch ins Seil zu hängen, dann bei jeder Wehe aufzustehen und mich an Alex festzukrallen. Ich konnte förmlich spüren, dass der Kleine sich immer weiter in mein Becken drehte! Gegen 7 Uhr bekam ich die ersten Presswehen, obwohl mein Muttermund immer noch nicht komplett geöffnet war und da fing der etwas beschwerliche Teil der Geburt an. Bei jeder Presswehe wurde Henry wieder minimal „reingesogen“ und mein Körper und ich arbeiteten ein bisschen gegeneinander an. Das war nicht nur verdammt schmerzhaft, sondern auch extrem entmutigend, weil ich nichts tun konnte, außer weiterzupressen. Laut Alex und meiner Hebamme konnte man seinen Kopf schon sehen und ich dachte mir, wenn wir schon so weit sind, dann kann es sich ja nur noch um Minuten handeln. Nope, leider nicht. Hätte ich zu dem Zeitpunkt gewusst, dass es noch 3 Stunden so weitergeht, hätte ich wahrscheinlich einfach resigniert, aber so verlor ich jedes Zeitgefühl und versuchte, mich einfach nur auf die Wehen zu konzentrieren. 

Irgendwann bekam ich dann doch mit, dass es nicht so richtig gut voranging und meine Hebamme den Chefarzt rief. Henrys Herztöne waren gut, er bekam von meinem Stress also wenig mit, aber mir ging es immer schlechter. Ich hyperventilierte, bekam keine Luft mehr und meine Gebärmutter wurde immer schwächer. Der Muskel erschlaffte, die Wehen wurden unregelmäßiger, die Intensität der Presswehen ließ nach und Henry steckte schon zu weit im Becken, um jetzt noch eine echte Pause einzulegen. Ich weiß nur noch, dass ich zwischen den Wehen fürchterlich anfing zu weinen, weil ich spürte, dass ich keine Kraft mehr hatte. Alex versuchte, mich so gut es eben ging zu ermutigen und ich hörte, wie die Ärzte sich über den weiteren Verlauf der Geburt unterhielten. Als mögliche Option fiel ein Kaiserschnitt und das wollte ich nach den vielen Stunden harter Arbeit nun wirklich nicht gelten lassen! Eine PDA hätte mir auch nicht mehr geholfen, also blieb nur, noch einmal alle Kräfte zu sammeln und den Kleinen in den nächsten 30 Minuten gemeinsam auf die Welt zu bringen. Mir wurde ein wehenförderndes Mittel über den Tropf gegeben und kurze Zeit später nahmen die Intensität der Wehen wieder zu. Ich habe wirklich keine Ahnung, woher der letzte Rest Energie kam, aber irgendwie konnte ich mich aufraffen, dachte an meinen kleinen Schatz, der bald bei uns sein würde und presste weiter. Dann stand mir der „unangenehmste“ Teil der Geburt bevor: Da Henry sich immer noch zu wenig vorwärts bewegte, musste nachgeholfen werden. Erst drückte die Assistenzärztin während der Presswehen auf meinem Bauch mit, aber es passierte … nichts. Also kam der Chefarzt dazu, bereitete mich kurz darauf vor, dass es jetzt „etwas schmerzhaft“ werden könnte und dann ging es auch schon los. Zum Glück schaltet der Körper komplett auf Autopilot und tut, was er tun muss. Diese letzten Minuten waren wirklich heftig, aber zwei Wehen später hörte ich, wie Alex sagte: „Du hast es geschafft, Baby! Er ist da, Henry ist da!“

Es ist ein Henry! – 2.3.2016, 9:49 Uhr, 52 cm, 3390 g

Ich konnte es nicht glauben, schaute Alex nur ungläubig an, mir fehlte einfach jede Kraft für irgendeine Reaktion. Dann wurde mir Henry auf die Brust gelegt, so ein kleines Häufchen Baby und er schaute mich an, als wüsste er genau, wie es mir geht. Er blieb ein paar Minuten so bei mir liegen, bis es mit der Nachgeburt weiterging und ich dabei ein bisschen zu viel Blut verlor. Mir wurde ganz schwummrig, deswegen nahm Alex ihn mir ab, legte ihn auf seine Brust und konnte mit Henry kuscheln, während ich mich durch Runde 2 kämpfte. Als das auch endlich durch war, wurde ich genäht und konnte alle aus dem Kreißsaal bitten, die da nicht hingehörten. Ich wollte einfach nur alleine mit meiner kleinen Familie sein und wieder im Hier und Jetzt ankommen. Endlich konnte ich meinen kleinen Mops in Ruhe anschauen, seinen zierlichen Körper an mich drücken und ihn das erste Mal anlegen. Dieser kleine Mund, die süßen Schlitzäuglein, das ganze Gesicht noch zerknautscht, ein kleines Wunder, das wir hier gemacht haben. Pure, pure Liebe. Das war der Moment, als meine Tränen floßen und bei mir angekommen ist: „Du hast es geschafft, du hast deinen Jungen gesund auf die Welt gebracht. Und mein Gott…er ist so perfekt!“ Es hat sich absolut surreal angefühlt, Henry endlich zu sehen, seinen Rücken zu streicheln, seine Beinchen zu kitzeln und seine kleine Schnute zu küssen. Dieser Moment, der mich zu seiner Mama gemacht hat, wird für immer in meinem Herzen bleiben, so kitschig das auch klingt. In diesem Augenblick haben sich alle Prioritäten verschoben und alle Gefühle maximiert.

Und dann?

Wir haben unser Zimmer bezogen, ich legte mich direkt mit Henry ins Bett und hab Alex nach Hause geschickt. Er war seit mehr als 30 Stunden auf den Beinen und brauchte dringend eine Pause. Ich war zwar völlig erledigt, aber konnte mich keine Sekunde entspannen. Henry schlief seelenruhig neben mir und ich konnte nicht aufhören, sein kleines Gesicht zu streicheln und ihm ins Ohr zu flüstern, wie sehr ich ihn liebe. Ich wollte keine dieser ersten Stunden mit ihm verpassen!

Als ich kurz auf die Toilette ging, um mich frisch zu machen und mir etwas unerwartet mein Spiegelbild entgegensah, bin ich wirklich kurz zusammengezuckt und musste erstmal näher rankommen, weil ich mich kaum erkannt habe: Geplatzte Adern von Kopf bis Schultern, blutunterlaufene Augen, fahle Haut – man konnte mir meine Erschöpfung bis ins Mark ansehen. Ich war ja dabei und wusste, das die Geburt zum Ende hin ziemlich anstrengend wurde und habe das Erlebte relativ schnell unter „Kann man, muss man aber nicht nochmal machen“ abgespeichert. Wie blöd sie tatsächlich war, wurde mir erst bewusst, als der Chefarzt und meine Hebamme mich im Nachhinein nochmal im Detail und sehr behutsam über die letzten unternommenen Schritte aufklärten und sicher gehen wollten, dass ich kein Geburtstrauma davon trage. Mir wurde klar, dass die starken Wehen, die mich tagelang vorher gequält haben, mir eine Menge Kraft geraubt haben, die ich gut für die Geburt gebraucht hätte. Aber: Man hätte nichts anders machen können und auch keine PDA hätte die Geburt für mich erleichtert, deswegen bin ich jetzt auch absolut im Reinen damit, wie es eben abgelaufen ist. Die Hauptsache war immer für mich, einen kleinen gesunden Jungen auf die Welt zu bringen und das hab ich ja auch wunderbar geschafft!

Nach 2 Tagen habe ich das Krankenhaus verlassen, ich konnte mich dort einfach nicht entspannen und sehnte mir mein gemütliches Bett herbei! Der erste Tag zuhause war überwältigend, ich hatte zwar unglaubliche Schmerzen, aber Alex half mir wo er konnte, nahm mir den Kleinen nach dem Stillen ab, lief stundenlang durch die Wohnung mit ihm, wickelte den Mops und ich schlief zum ersten Mal seit Tagen wieder mehrere Stunden am Stück. Meine beiden Jungs zusammen zu sehen, hat mich zu Tränen gerührt (und tut es immer noch!). Auch wenn ich vielleicht keine Traumgeburt hatte, würde ich alles wieder ganz genauso machen, Henry ist das schönste Geschenk, das wir uns hätten machen können. Wir hatten keine Erwartungen an das Elternsein, wir konnten uns bis zum letzten Augenblick nicht einmal vorstellen, dass wir jeden Moment unseren Sohn in den Armen halten werden – und wurden in jeder Hinsicht überrascht! Im Nachhinein denke ich sogar, wie verrückt wir Frauen uns mit dem Gedanken an eine Geburt machen. Es ist zwar das Ende der Schwangerschaft und markiert den aufregendsten Neuanfang, den man sich vorstellen kann, aber es sind nur ein paar Stunden Schmerzen im Verhältnis zu einem ganzen Leben!

Die Geburt hat insgesamt 13 Stunden gedauert und der größte Teil davon verlief absolut harmonisch, fast schon perfekt, würde ich sagen. Genauso hatte ich es mir gewünscht und die Atmosphäre war super intim und entspannend. Meine Hebamme hat alle unsere Wünsche respektiert, hat uns zu jedem Zeitpunkt ein gutes Gefühl gegeben und war von Anfang an bis zu dem Zeitpunkt, als ich mein Zimmer bezog, an unserer Seite. Bis auf die letzten 3 Stunden waren wir die ganze Zeit zu dritt, manchmal auch nur zu zweit im Kreißsaal und konnten uns zu 100% auf die Wehen konzentrieren. Die gesamte Geburt fühlte sich dadurch weniger „medizinisch“ an, eher wie ein besonders privates Erlebnis. Die letzte Phase war dann zwar etwas weniger harmonisch – das haben Ärzte wohl so an sich – aber wurde natürlich mit Henrys Geburt gekrönt, ich kann also gut damit leben!

Henry ist ein kleines Wunder und wirklich das Beste, was uns je passiert ist. Ich könnte jeden Tag vor Stolz platzen, wenn ich meinen Mops im Arm halte, er mich anlächelt (oder einfach nur ganz laut in die Windel pupst) und ihm dafür danke, dass er meinem Leben den schönsten tiefsten Sinn gegeben hat.

3 thoughts on “BIRTH STORY: Die Geburt von Henry

  1. Jessy

    Vielen lieben Dank für deine unglaublich schönen und ehrlichen Worte. Als Schwangere, die das alles noch vor sich hat, ist es sehr beruhigend eine „holprige“ Geburt dennoch so optimistisch „mitzuerleben“. Du kannst wirklich stolz auf dich sein und ich bewundere deine positive Einstellung. Du warst die ganze Schwangerschaft über schon so entspannt.

    Liebe Grüße und alles Gute für dich und deine kleine Familie!

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    1. Regina
      regina

      Liebe Jessy, ach, es gibt ja eigentlich auch wenig Grund, durchzudrehen, deswegen hab ich mir das gespart :-) Mach ich sonst schon oft genug, also… Es schadet nicht, die Dinge ruhig realistisch zu sehen. Ein Kind zu kriegen, tut halt weh, man schläft vermutlich erstmal weniger und sieht anders aus. Aber ich war auch echt dankbar, mir war schon klar, dass sowohl Schwangerschaft als auch die Geburt ganz anders hätten laufen können (hab ich oft genug bei Bekannten und Freunden erlebt) und ich wusste ja was am Ende auf mich wartet: Mein kleiner Henry! Also, einmal kurz Augen zu und durch, danach darfst du deinen Schatz knutschen und knuddeln!

      Alles, alles Liebe für dich! <3

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  2. Lali

    Wow, grad erst gelesen! So spannend (schlimmer als ein Krimi) und gleichzeitig so schön. <3

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