The sweet life #week12

Ostern ist dann also auch wieder vorbei. Meine Güte, ich weiß wirklich nicht, wo die letzten vier Wochen geblieben sind. Ich hoffe, ihr konntet die Zeit mit eurer Familie genießen, habt fleißig Eier gesucht oder euch die freien Tage einfach nur mit Netflix und Schokolade versüßt. Unser erstes Osterfest als kleine Familie war herrlich unspektakulär: Ich habe keine Eier eingefärbt, kein Osterbrot gebacken, keine Schokolade verschenkt oder herrschaftlich gebruncht. Im Gegenteil, vor Müdigkeit und dank Henry’s erstem Wachstumsschub haben wir uns einfach Pizza liefern lassen, zu dritt auf dem Sofa gekuschelt und in einem schwachen Moment den letzten Schoko-Weihnachtsmann vernascht. Trotzdem möchte ich mit niemandem tauschen, denn dieses kleine 5kg Päckchen Glück gibt mir jeden Tag das Gefühl, genau hier, genau jetzt, genau am richtigen Platz zu sein.

Mit Henry auf dem Arm und die letzten vier Wochen Revue passierend, macht es für mich nur Sinn, meine wöchentlichen Rückblicke auf dem Blog wieder einzuführen. Wisst ihr noch, mein Vorsatz für 2016? Ich hab euch hier erzählt, dass ich in diesem Jahr echter, bewusster und genussvoller leben will – Momente auskosten, dem Kopf ein bisschen Luft machen und mich voll auf das Mama-Abenteuer einlassen. Ich hab mir für mich das Selbstvertrauen gewünscht, auf mein Bauchgefühl zu hören und mehr Herz- als Kopfentscheidungen zu treffen. Jetzt stecke ich schon mittendrin und habe noch viel zu wenig darüber geschrieben. Das möchte ich ändern.

The sweet life #week12

Gefuttert: Alex probiert sich gerade ein bisschen kulinarisch aus und so sehr ich den Luxus genieße, jeden Abend frisch gekochtes Essen vor mir stehen zu haben, fehlt es mir ja schon, den Kochlöffel selbst zu schwingen. Geschlemmt haben wir aber eine Menge, vor allem Quiche. Das ist unser absolutes Go-To-Gericht geworden, weil es so simpel ist, man schnell all sein Gemüse verarbeiten kann und es einfach immer schmeckt. Vor allem, wenn Besuch vor der Tür steht (und das passiert momentan häufiger als erwartet) und man keine Zeit hat, ewig über das Abendessen nachzudenken, ist Quiche immer unsere erste Option. Also, mir schmeckts und der Phantasie sind ja wirklich keine Grenzen gesetzt.

Gelesen: Naja, Lesen ist gerade nicht meine Hauptbeschäftigung, aber ich habe ein tolles Buch empfohlen und geschenkt bekommen, dass mir mein Leben als frische Mama extrem erleichtert. „Oje, ich wachse“ behandelt die 8 mentalen Entwicklungsschübe von Babys in den ersten 14 Monaten und macht so viele Verhaltensmuster von den kleinen Zwergen während dieser Zeit verständlich (gibts auch als App, ist mir auch von meiner Hebamme empfohlen worden). Der erste Wachstumsschub von Henry stimmt genau mit der Tabelle aus dem Buch überein und wenn man versteht, was während so eines „Schubs“ bei einem Baby passiert, warum es unsicher ist, weint, schlechter schläft oder am liebsten den ganzen Tag an der Brust hängt, macht es einem das Leben so viel leichter! Das hat mich so motiviert, mich mehr mit dem Thema zu beschäftigen, dass ich direkt einen ganzen Korb voller Ratgeber bestellt habe. Wenn was dabei ist, was ihr lesen solltet, werde ich euch natürlich berichten!

Gewünscht: Na gut, ich bin ehrlich, so eine kleine Mütze Schlaf oder eine Nackenmassage hab ich mir schon an dem ein oder anderen Tag gewünscht. Henry ist Nachts nicht besonders unruhig, er meldet sich eigentlich nur, wenn er Hunger hat (ungefähr alle 3 Stunden), aber mein Schlaf ist so leicht geworden, dass ich bei jedem Geräusch zumindest kurz nachschaue, ob alles in Ordnung ist. Ich hab mir sagen lassen, die nächsten 20 Jahre bleibt das auch so. OH GOSH.

Geplant: Wir haben unseren ersten Trip in die Heimat geplant. Aufregend! April ist unser Familienmonat, da haben meine Geschwister und ich Geburtstag und außerdem ist Alex im April noch in Elternzeit, deswegen nutzen wir die Zeit solange er mit uns zuhause ist. Ich bin gespannt, wie gut Henry die 2 1/2 Stunden Autofahrt verkraftet, aber so wie ich ihn einschätze, wird er die ganze Zeit schlafen. Was noch? Wir haben unseren ersten Schwimmkurs im Juni mit Henry gebucht (darauf freut Alex sich schon total!) und ich hab einen tollen Rückbildungskurs gefunden, der im Mai startet und dann 2x pro Woche stattfindet.

Getestet: Jeden Kuchen aus der Vitrine von unserem Bäcker des Vertrauens „Die kleine Konditorei“!!! Ich hab es zu meiner persönlichen, täglichen Mission gemacht, meine Spaziergänge mit Kuchen zu belohnen. Ganz ehrlich, das war in den ersten Tagen das Einzige, was mich trotz der Schmerzen motiviert hat, rauszugehen. Und wenn ich einen blöden Tag habe, dann stiefelt Alex für mich los und kommt mit einem kleinen Stückchen Himmel zurück. Mein Favorit bisher: Brownie (OMG!) oder ein einfacher Butterkuchen. Dazu dann ein entkoffeinierter Milchkaffee und ich bin glücklich.

Gedacht: Irgendwie ist alles neu und völlig anders und trotzdem ist alles gleich. Zu dritt zu sein, fühlt sich einfach nur natürlich und gut und komplett an.

Geliebt: Leute, ich zerfließe jeden Tag vor Liebe! Meine beiden Jungs zu haben, das ist pures Glück für mich und macht mich unglaublich dankbar für mein Leben. Ich habe nicht nur einen zuckersüßen Jungen, sondern auch wirklich den weltbesten Mann! Davon aber mal ganz abgesehen habe ich mich ganz neu in meinen Milchaufschäumer von Nespresso verliebt, der mir jeden Morgen den leckersten Schaum für meinen Kaffee zaubert. Ich war zwar nie ein großer Kaffeetrinker, aber gerade jetzt ist so eine kleine Portion Koffein am Morgen nicht verkehrt…

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