Mein Vorsatz für 2016: Living A true life

Ich habe für das neue Jahr keinen Vorsatz, also keinen echten. Mir gefällt mein Leben wie es ist, ich bin glücklich, ich liebe, ich werde geliebt und habe ganz gut gelernt, meine innere Balance zu finden, selbst wenn die Dinge etwas aus dem Ruder laufen. Was ich mir für mein Leben und meine Familie wünsche, geht über ein paar einfache Vorsätze hinaus. Ich will meinem Leben einen Wert geben, der, unabhängig von ein paar wenigen schlechten Gewohnheiten, real ist. Sagen wir es mal so: Ich will nicht einfach nur der Quote wegen 1 Buch pro Woche lesen müssen, auf bestimmte Lebensmittel verzichten oder 3x pro Woche laufen gehen, weil ich es mir vorgenommen habe, sondern ein Leben schaffen, in dem genau die Dinge, die mich glücklich machen und die mir gut tun, ganz selbstverständlich Platz haben. Das ist ein Prozess, der Jahre dauern kann und auf den ich mich einlassen möchte. Weg von einzelnen Vorsätzen, hin zu mehr Bewusstsein für ein gutes, erfülltes Leben.

Ich will meinem Kind beibringen, das Leben zu lieben und jeden Tag viele Gründe haben, mit Alex zu lachen. Ich will im Hier und Jetzt leben, ich will reisen, ich will gut zu mir sein, weil ich nur den einen Körper habe und der soll ja noch ein bisschen was aushalten. Irgendwann, wenn ich mal zurückschaue, dann will ich sagen, dass ich es richtig gemacht habe, mit dem Kopf durch die Wand, mutig, anders zu sein, auch wenn es wehgetan hat. Ich will ein echtes Leben führen. Ich will mich nicht inszenieren, niemandem einen „Gefallen“ damit tun, wie ich lebe. Mich nicht anpassen, nur „weil man das so macht“ und gerade als junge Mutter wünsche ich mir für mich, auch weiterhin lieber anzuecken als mich anzugleichen.  A true life – das ist der einzige Vorsatz, den ich mir für 2016, nein, für mein ganzes mein Leben vornehme.

Auf Instagram bin ich über eine geniale Idee gestoßen, die mich nachdenklich gemacht hat und die ich adaptieren möchte. Karla Reed, Mommy und Instagramerin, hat sich vor Jahren wohl mal ähnliche Gedanken gemacht und sich statt einzelnen Vorsätzen ein Wort für jedes neue Jahr überlegt. Im Rückblick hat jedes dieser Worte ihr Jahr geprägt und mitgeformt. Es geht dabei um den Blick von oben, dem Blick auf das Ganze, statt sich nur auf einzelne Abschnitte des Lebens zu konzentrieren. Am Ende hängt ja doch alles irgendwie zusammen, wie glücklich wir wirklich sind und diese Herangehensweise finde ich nicht nur  spannend, sondern sogar sehr klug.

Also habe ich mir in den letzten Tagen mein Wort des Jahres überlegt, wohlwissend, dass ich in den nächsten 12 Monaten mit einigen Aufgaben konfrontiert werde, die ich mir jetzt noch nicht einmal annähernd vorstellen kann. Ich würde mal behaupten, dass Freude und Angst gerade ganz nah beieinander liegen und wenn ich mir eine Sache wünsche, dann ist es SELBSTVERTRAUEN. Ich weiß, dass ich davon eine große Portion brauchen werde und ich möchte mich gerne an dieses Wort klammern, es zu meinem Mantra machen, wenn ich Panik kriege und einfach darauf hoffen, dass ich es schon richtig machen werde – als Frau, als Mutter, als Freundin, als Tochter, als Schwester. Ich möchte daran glauben, dass ich die richtigen Entscheidungen treffe und mich auf mein Bauchgefühl verlassen, mich weiterentwickeln, mir dabei treu bleiben und mir selbst zu vertrauen. Ich bin gespannt, wie mein Blick darauf am Ende des Jahres aussieht, aber erst einmal sehe ich mit ein wenig Herzklopfen auf die nächsten 12 Monate…

2016, du wirst ein Jahr, an dass ich mich mein Leben lang zurückerinnern werde.

3 thoughts on “Mein Vorsatz für 2016: Living A true life

  1. Larissa

    Liebe Regina,

    das ist ein wunderschöner Text, ich danke dir vielmals für’s Teilen! In vielen Punkten geht es mir ganz ähnlich und, auch ohne kleinen Mitbewohner im Bauch, werde ich mich von deinem Vorsatz in Punkto Selbstvertrauen inspirieren lassen. An selbigem mangelt es mir nämlich auch sehr oft, obwohl ich objektiv betrachtet gar keinen Grund dazu hätte. Aber damit hat es ja meistens auch nicht zu tun, sondern nur mit der inneren Stimme, die es immer wieder schafft, dass ich an mir zweifle oder mir schon Sorgen um Dinge mache, die noch gar nicht passiert sind (und vielleicht auch nie passieren werden). Da ich demnächst in einen neuen bzw. den ersten Job einsteige, ist das Thema ziemlich aktuell für mich. In 2015 und auch schon etwas in diesem noch neuen Jahr habe ich schon zu viele Stunden mit Grübeleien verbracht. Das möchte ich gerne ändern und selbstbewusst an neue Aufgaben herangehen.

    Daher noch mal vielen Dank an dich und alles Gute für die kommende Zeit! Ich bin mir sicher, wer so reflektiert erkennt, woran man noch „arbeiten“ (im besten Fall ist es ja keine Arbeit) kann, der wuppt das doch alles mit links!

    Ich freue mich auf weitere Texte von dir, ich lese sie alle sehr gerne!

    Liebe Grüße,
    Larissa

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  2. Ivory

    Ein schöner und ehrlicher Text, in dem viel Wahrheit steckt.
    Ich wünsche dir ganz viel Glück für dein 2016 und dass dein Wort dir stets den Rücken stärkt.
    Selbstvertrauen ist ein gutes Mantra und vielleicht wird es auch meins ;).

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  3. Friday Five #2 – weareinlovewith.de

    […] Woche hat mich besonders der Text der lieben Regina von DailyMalina berührt. Mir gefällt ihre Einstellung und vor allem der Jahresvorsatz, auf sich selbst zu […]

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