#getshitdone

Manchmal kann ich mich ja nur selber über mich wundern. Ich bin keine Sportskanone, aber auch kein totaler Muffel. Früher war ich sogar recht beweglich, habe Kunstturnen gemacht, war tanzen, bin jeden Tag viel Fahrrad gefahren und habe regelmäßig im Fitnessstudio trainiert. Früher. Jetzt bin ich eher so määäääh: faul und bequem. Dabei geht es jetzt schon längst nicht mehr darum, nur schlank und rank zu werden, sondern darum, gesund zu leben. Ich will meinem Körper einen Gefallen tun, schließlich schleppt der mich jeden Tag von A nach B und muss meine Es(s)kapaden verdauen. Das Problem ist nur (abgesehen von meiner mangelnden Motivation), dass mir wirklich verdammt schnell langweilig wird. Ich kann einem 8km Lauf einfach nichts Inspirierendes abgewinnen. Ich habe keine Lust im Fitnessstudio Gewichte zu heben. Und ich stehe ungerne in Hamburger Kursräumen mit 20 anderen Damen, die alle zusammen um die Wette hecheln. Nope, not happening. Ihr merkt schon, dass verschlankt die Bandbreite meiner sportlichen Möglichkeiten um einiges. Aber je kleiner die Wahl, umso einfacher die Entscheidung – und was bleibt, ist, mir tatsächlich in den eigenen Mops-Po zu treten und von zuhause aus zu trainieren.

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Ich habe z.B. Mini-Workouts für mich entdeckt, die ich problemlos auf meiner Yogamatte zuhause machen kann. Die Apps, die ich dafür benutze sind Carrot (2-3×7 Minuten Workout) oder Freeletics (HIIT, kostenloses Training). Das reicht mir in der Woche auch schon, ist morgens schnell erledigt und strafft Bauch, Beine und Po. Außerdem bin ich ein großer Yoga-Fan und lasse gerne über meinen Fernseher Youtube-Sessions laufen, die ich dann problemlos nachmachen kann. Am liebsten übe ich mit  Adriene. Das Geturne und Gebiege kriege ich gerade noch so hin, sehe dabei aber nicht annähernd so gut aus wie sie.

Dieses Jahr werde ich mich auch nochmal an dem Bikini-Body Guide von Kayla Itsense versuchen, den ich mir letzten Sommer schon gekauft und dann hab links liegen lassen. Mir gehts einfach insgesamt darum, wieder fitter zu werden und mehr Sport und Bewegung in meinen sehr bürostuhllastigen Alltag zu bringen. Zwischendurch, wenn das Wetter schön ist, gehe ich draußen laufen, aber das sind nie mehr als 30 Minuten (ca.5km) und mache ich auch eher, um Gedanken zu sortieren und mir Luft zu machen. Seinen eigenen Sport zu finden, macht nur Sinn! Wir sind ja alle völlig unterschiedlich, deswegen traut euch ruhig zu sagen, dass ihr Fitnessstudios blöd findet und Zumbaquatsch auch nicht euer Ding ist, auch wenn alle soooo viel Spaß dabei haben. Ich hab einfach gemerkt, dass Sport auf meiner Yogamatte genau die Art von Bewegung für meinen Körper ist, die ich gerne mache, die mir gut tut und wobei ich nicht in Gedanken die Sekunden zähle. Ich habe nach knapp zwei Wochen schon Veränderungen bemerkt, wie sehr ich meine Muskeln belasten kann, ohne am nächsten Tag Endzeitmuskelkater zu bekommen.

Als kleinen Body-Test probiere ich seit knapp zwei Wochen EMS-Training aus. Dabei wird die Tiefenmuskulatur mit Stromimpulsen stimuliert und soll somit für deutlich schnelleren Muskelwachstum sorgen als normales Krafttraining. Mein Fazit ist bisher eigentlich positiv, auch wenn das Gefühl erstmal ungewöhnlich ist. Testen kann man ja alles mal… Schaut dafür mal bei Groupon vorbei, da gibt es immer wieder mal Fitness-Gutscheine für eure Stadt, wenn ihr genauso probierfreudig seid wie ich!

fitness

Was ist euer Sport? Macht ihr überhaupt welchen, gibt es Apps oder Youtubekanäle, die ich unbedingt mal auschecken sollte? Ich freu mich auf eure Kommentare. <3

2 thoughts on “#getshitdone

  1. Luisi

    Genauso machen wir es gerade auch – bisschen Kayla, bisschen laufen, bisschen Bauch&Yoga, bisschen EMS… von wegen Terrorworkout!!! <3

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  2. Julia

    Ich habe lange gebraucht, Spaß an Sport zu finden. Eigentlich macht mir sowas wie Fitnessstudio sehr viel Spaß aber neben Studium und Job habe ich zu wenig Zeit um regelmäßig dahin zu fahren (da zusätzlich auch noch der Weg nicht gerade kurz ist) und so ist das Preis-/Leistungsverhältnis für mich nicht optimal. So hab ich dann vor kurzem mit einem Programm von Fitnessblender angefangen. Sie machen youtube-homeworkout videos und vertreiben zusätzlich Programme, die aus diesen Videos bestehen für ein optimales Ergebnis. Ist eine Mischung aus Hantel- und bodyweighttraining, HIIT, cardio, mal yoga und pilates. Außerdem gibt es wirklich alle möglichen trainingslängen, sodass man eigentlich immer was findet was in den Zeitplan passt :)
    Mir gefällt es sehr und Daniel und kelli sind klasse :)

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