The Struggle is real: After Baby Bikini Shopping

Es ist ja nicht so, dass ich sonst ohne Hintergedanken an meine weniger repräsentativen Körperstellen in einen Bikini geschlüpft wäre, aber jetzt gestaltet es sich fast schon als Challenge. Gar nicht unbedingt wegen des Bauches, der noch so ein kleines bisschen traurig vor sich hin hängt oder wegen der Brüste, die sich ja momentan in der Milchproduktion abwechseln, sondern weil ich es wirklich langsam an der Zeit finde, auch am Strand wie eine erwachsene Person auszusehen. So mit 28 Jahren kann man sich das durchaus mal vornehmen. Da mag jetzt vielleicht der ein oder andere drüber schmunzeln, aber sowas macht das Kind mit mir, ich kann nichts dafür! Also habe ich Bikinis und Badeanzüge bestellt und mich in einer ruhigen Minute an die Arbeit gemacht: Ich habe vor dem Spiegel posiert, mich immer wieder hin-und hergedreht, mehr als einen kritischen Blick von Henry dafür kassiert, zwischendurch hysterisch gelacht oder zustimmend gemurmelt, mir eure Meinungen eingeh0lt (Hallo Snapchat!) und mich schlussendlich entschieden. Ich kann natürlich nicht alles behalten, aber für euch habe ich die schönsten Bikinis und Badeanzüge einmal zusammengestellt und kann euch die elendig lange Sucherei vielleicht ein wenig erleichtern.

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Malinas Kochsalon: Gefüllte Poulardenbrust mit bunten Kartoffeln

Ich probiere unheimlich gern neue Rezepte aus, nur leider fehlt mir im Moment ein bisschen die Zeit dafür, stundenlang in der Küche zu experimentieren. Meistens kräht Henry dazwischen oder aber ich bin so geschafft vom Tag, dass es gerade noch so für eine halbe Avocado reicht. Ich träume nicht von teuren Handtaschen (gut, manchmal…), sondern von einer schnieken durchdesignten Küche mit richtig viel Platz, einer Arbeitsfläche aus Akazienholz oder Marmor, goldenen Armaturen und einem großen Waschbecken aus Keramik, in dem man Babys baden kann. In unseren süßen 8 qm kann einem manchmal der Koch-Mojo verloren gehen, weil man ständig Töpfe und Schüsseln von A nach B schiebt, aber trotzdem nicht mehr Platz hat. Hach, ich will mich gar nicht ärgern. Also, worum gehts heute? Ich hab gekocht und es war ein Erfolg und ich hab danach sogar einen langen Kuss bekommen, weil es dem Mann geschmeckt hat. Yeah!

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Das #momboss-Dilemma

Als ich die ersten Bilder als frische Mama auf Instagram gepostet habe – mit Henry oder ohne – sind mir zum ersten Mal die vielen, vielen Hashtags aufgefallen, mit denen man als #newmom seine Bilder versehen kann. Die Familiensparte ist quasi ein eigenes Feld für sich, das es in der Hinsicht zu erkunden gilt, ach was, eine eigene Wissenschaft. Wer also das Instagramgame mitspielt und in die Mamaliga aufgestiegen ist, der wird halt auch von #girlboss zu #momboss befördert. Eigentlich lustig, ich spiele ja gerne mit solchen Begriffen, allein schon, damit ich was zu schmunzeln habe. Kann ja keiner ernst meinen, sollte man meinen. „Momboss, ich, haha“, denk ich mir, wenn ich abends alleine mit meiner kalten Pommes auf dem Sofa sitze, nebenbei Suites läuft und ich mit einem schiefen Grinsen sowas von #momboss unter mein neuestes Bild setze. Ganz ohne Hintergedanken, versteht sich. Aber neuerdings häufen sich die Mails, in denen mich Mütter um Rat fragen, mich, die wirklich wenig Ahnung von dem hat, was sie hier eigentlich jeden Tag tut. Ich meine, das ehrt mich, aber da muss ich mich schon wundern, ob ich vielleicht ein verzerrtes Bild nach außen hin abliefere, quasi eine etwas romantisierte #momboss-Version von mir selbst. Klar, wer will schon den riesigen Wäscheberg sehen, das Geschirr, das sich in der Küche stapelt oder die Achselhöhlen, die schon länger kein Rasierer mehr gesehen hat? Aha, das klingt gar nicht mehr so sehr nach #momboss-Material.

Aufgrund einiger Verwunderlichkeiten fragte ich mich also neulich, was es damit denn nun auf sich hat. Ist #momboss das neue Goal unter Müttern, die sich in sozialen Netzwerken bewegen? Fakt ist: Eine Menge süßer Mamis erweitern ihre Profile plötzlich gebetsmühlenartig mit #workingmom, #mompreneur und #momboss. Meine ehrlichen Fragen dazu: 1. Wer außer euch hat denn an euren Kompetenzen gezweifelt? 2. Um uns was genau damit zu sagen? Hallo, ich bin Mama, aber ich kann auch noch andere Sachen? 3. Viel wichtiger: Reicht uns ein schlichtes #mama nicht mehr aus? Wollen wir unbekannterweise mit einer Wolke aus ausgewählten Hashtags beweisen, dass wir mehr können als 3 Wäscheprogramme zu bedienen und Katzengeräusche zu imitieren? Nur für den Fall. Mama kann ja jeder. Aber hey, wir sind #workingmoms, wir sind #busymoms, wir sind #mompreneurs und die richtig harten unter uns, die sind sogar #momboss.

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Baby & Mama | Unsere Morgenroutine

Mein mit Abstand liebster Moment am Morgen ist, wenn Henry die Augen langsam aufschlägt, das Schlummerland hinter sich lässt, sich umschaut, sein Blick mich findet und er dann über das ganze Gesicht strahlt. Am liebsten würde ich diese zwei Sekunden festhalten, die Zeit einfrieren und immer wieder auf „Repeat“ drücken. Emotions. All. Over. The. Place. Das ist wirklich der schönste Grund für mich, schon früh aufzustehen und mir meine „Ich-Zeit“ zu nehmen, solange Alex und der Mops noch schlafen, damit ich mich dann diese ersten zarten Momente, in denen Henry zu sich kommt, einfach nur auf ihn zu konzentrieren kann. Er wacht eigentlich immer zwischen den Stillmahlzeiten auf, das heißt, er quakt nicht direkt los, sondern will kuscheln, spielen, sich strecken, hin und her drehen und schenkt uns meistens die ersten Giggles des Tages. Herrlich, einfach herrlich.

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The sweet life #week27

Mein entschleunigter Alltag mit Henry, mit vielen To Do’s zwischen Impfterminen und Schmutzwäsche, zwischen Wocheneinkäufen und Kuscheleinheiten, macht was ganz verrücktes mit mir: Ich fange an, die Dinge in einem anderen Licht zu sehen. Alles eigentlich. Das Leben. Meine Freunde. Zeit. Wertigkeiten. Geld. Karriere. Unsere Zukunft. Will anpacken und ändern. Ich frage mich wirklich immer öfter, was ich mir für uns und für Henry wünsche, wie wir dafür sorgen können, dass er mit einem großen Herzen und einer unendlichen Neugier durchs Leben geht. Das wir nicht jede Woche wieder denken, wo die Zeit eigentlich hin ist, sondern die Zeit, die uns gegeben ist, leben, nutzen, genießen. Es ist eigentlich ganz einfach, klein anzufangen, winzige Routinen im Alltag umzukrempeln und besonders zu machen, sich von Normen zu lösen und viel mehr auf den eigenen Bauch zu hören. Nicht nur im Bezug auf Henry, sondern auch was uns betrifft. Wir wägen eigentlich täglich unsere materiellen Pflichten ab: Größere Wohnung, weniger Reisen? Kleineres Auto, größere Wohnung? Mehr Sparen, weniger den Moment nutzen? Dabei ist völlig klar, dass Henry weder eine Fußbodenheizung einfordert, noch die Regendusche oder die Tiefgarage. Henry braucht uns, wir brauchen uns und das, was am Ende bleibt, ist nicht die Erinnerung an die leise Dunstabzugshaube. Wir arbeiten daran, unsere materiellen Bedürfnisse nicht über unseren Seelenfrieden und unser Glück zu stellen, aber es ist ein schwiergier Prozess, wenn man erstmal im Hamsterrad steckt. Es ist ein Dilemma und ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es die richtige Antwort überhaupt gibt. Aber ich spüre ganz deutlich, dass sich gerade ein neuer Weg auftut, dass die richtigen Erkenntnisse vor uns liegen und wir vielleicht nur mal genauer hinsehen müssen, um die Dinge genau vor unserer Nase deutlicher zu sehen.

Little bit of shopping

Ich habe mir ein kleines Shopping-Verbot auferlegt und bin seit ein paar Monaten stolzer Sparfuchs. Jawohl! Die ganzen krassen Sale-Postings auf diversen Modeblogs haben mich mal wieder daran erinnert, in was für einem irren Konsumwald wir eigentlich leben. Als ob es nichts anderes zu tun gibt, als die vertikalen Onlineshops rauf und runter zu shoppen. Ich schreibe mir neuerdings Listen mit den Dingen, die mir zwischendurch einfallen und die ich gerne hätte oder brauche. Ganz obendrauf standen Espadrilles. Ich hatte ein tolles türkisfarbenes Paar von Tory Burch, die aber während der letzten 3 Sommer in Mitleidenschaft gerieten und nun ihr Ende antraten. Bei einer kleinen Tour durch TK Maxx fand ich dann diese Schnürsandalen aus weichstem Leder mit einer schönen festen Strohsohle. Perfekt für den Sommer, perfekt für lange Spaziergänge, ultra bequem, super lässig, passt zu jedem Sommeroutfit aus meinem Schrank und jetzt kommt’s, ein absoluter Kracher für 14,99 €. Die mussten sowas von mit!

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Malinas Kochsalon: Omas Butterkuchen mit Pudding

Mmmmmmmh, yumm yumm. Was Kuchen angeht, braucht mir keiner mit Kalorien kommen. Echt nicht. Ich verzichte lieber auf Nudeln, Dressing oder Pizza, als auf Butter und Zucker im Kuchen. Das macht einfach keinen Sinn und schmeckt zu selten wirklich richtig gut. (Es gibt Ausnahmen, das stimmt, aber sie bleiben eben genau das: Ausnahmen!) Ich finde, Süßes – egal ob Dessert, Kuchen oder Torten – sind immer eine kleine Belohnung, ob für eine lange Arbeitswoche, ein abgeschlossenes Projekt oder eine erfolgreiche Shoppingtour, das muss man genießen dürfen. Wer abnehmen will, sollte vielleicht lieber auf frisches Obst oder Sorbets zurückgreifen, aber an Kuchen, da gehören ordentliche Geschmacksträger ran. Ja ja, nennt mich ruhig einen Kuchennazi, damit kann ich umgehen.

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Stillen – Die einfachste Sache der Welt?

Hey, ihr großartigen Mütter da draußen! Ihr gebt alles, jederzeit, ihr liebt euer Kind, ihr wollt ohne Diskussion nur das Beste und wisst ihr was? Vertraut eurem Instinkt und eurem Bauchgefühl, denn ihr wisst besser als jeder andere, was für euch gut ist und was euer Kind braucht. Lasst euch nicht von gut gemeinten Ratschlägen irritieren und vergleicht euch nicht mit eurer Nachbarin oder besten Freundin. Denn sicher ist nur eins: Jedes Kind und jede Mutter ist anders!

Stillen ist die einfachste Sache der Welt, sollte man meinen und es klingt auch noch so herrlich unkompliziert: Baby andocken, Baby happy, Mama happy, done. Es ist kein Hexenwerk, das stimmt wohl, schließlich hat uns die Natur dafür ausgestattet. Oder? ODER?

Vielleicht ist es Frauen deswegen so unangenehm, Fragen zum Stillen zu stellen. Meine Hebamme stimmt mir da zu, sie sagt, zu viele Frauen würden sich unheimlich verrückt damit machen, ihr Kind zu stillen und fühlen sich als Versager, wenn es nicht von Anfang an klappen möchte oder man sich (aus 1000 verschiedenen Gründen) für Pre-Milch statt Muttermilch entscheidet. Unsere hochkritische Gesellschaft tut da ihr Übriges, gerade andere Mütter neigen dazu, ihre Mitstreiter vorschnell zu verurteilen und verursachen so große Verunsicherung statt Antworten und Unterstützung anzubieten. Sicher ist nur eines: Jede Schwangerschaft, jede Geburt, jedes Baby und jede Mama sind unterschiedlich und auch wenn von außen alles so einfach und unkompliziert wirkt, schlingern sich manche im Slalom von A nach B, fühlen sich verloren, alleine und gescheitert. Hey, ihr großartigen Mütter da draußen, das müsst ihr nicht! Ihr gebt alles, ihr liebt euer Kind, ihr wollt ohne Diskussion nur das Beste und wisst ihr was? Vertraut eurem Instinkt und eurem Bauchgefühl, dafür ist es da.

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The sweet life #week26

Sonntag Abend, mittlerweile ein schönes Ritual: Freunde von uns sitzen auf dem Sofa, wir trinken Tee, Henry schlummert längst (er hat jetzt unser Bett okkupiert und ich sehe wenig Chance auf baldige Änderung dieses Umstandes) und wir lassen eine lange Woche gemeinsam ausklingen. Das Hamburg Heimat für uns bedeutet, habe ich euch schon erzählt und das Henry hier geboren ist, macht mich wirklich glücklich. Wir wollten, dass diese Stadt unser Hafen wird. Es hat gedauert, bis jeder von uns sich einen Freundeskreis hier aufgebaut hat, aber die Menschen, die wir gefunden haben, sind Gold wert. Alex und ich sind da sehr unterschiedlich und einen festen gemeinsamen Freundeskreis hatten wir (bis auf eine kurze Phase in der Schulzeit) eigentlich noch nie. Ich brauche meine Mädels, die alle leicht durchgeknallt sind, die mich zum hysterischen Lachen bringen, die meine Macken mögen und die mir zuhören, wenn ich mal meckern muss. Ein paar Kandidaten wohnen viel zu weit weg, ein paar davon ganz nah – quasi um die Ecke  – und einfach mal spontan eine Stunde zusammen um den Block zu spazieren, bringt manchmal mehr als der stärkste Espresso.

EIN Wort zu HENRY

Diese Woche war tough und auch wenn die letzten Monate in meiner Erinnerung total verschwommen sind (#mommybrain), glaube ich, dass wir im bislang schwierigsten Wachstumsschub von Henry stecken. Er lernt gerade unheimlich viel, muss deswegen wahrscheinlich auch doppelt so viel verarbeiten und man kann fast täglich rekonstruieren, welche Synapsen sich da wohl Nachts zusammengefunden haben, dass dieses oder jenes auf einmal doch funktioniert. Spannend.

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Meine neue Brille #brillengeflüster

Ein Dilemma in zwei Akten: Ich schlief tief und fest, der Laptop lag etwas ungünstig neben mir im Bett (das passierte mir sonst nie!), die Brille oben drauf, ein kleiner, unvorsichtiger Moment. BÄNG. Ich wache auf und mein Herz rutscht mir nicht wegen meines hustenden Laptops in die Hose, sondern wegen meiner Brille, die in 20 Teilen daneben verteilt liegt.

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Malinas Frühstückssalon: Grüner Smoothie mit Avocado & Zitrone

Hallo, hallo von der Smoothiefront! Ich bin ein wirklich großer Fan von Smoothies und sogar noch mehr, seitdem ich morgens gefühlte 12 Sekunden Zeit habe, um irgendetwas zu essen/trinken/hauptsache-der-Magen-hört-auf-zu-knurren. Es gab schon genug Tage, an denen ich einfach schnell in die böse Keksschublade gegriffen habe, um kurz mit ein bisschen Zucker meinen Energiespeicher aufzufüllen, aber wir wissen alle: Das ist wirklich nicht die beste Lösung. Nicht nur, weil es verdammt ungesund ist, sondern weil es vor allem alles andere als nahrhaft ist. Gerade wenn man stillt, ist es wichtig, die richtigen Dinge zu essen und weil dafür mit Mops eben manchmal die Zeit fehlt, ist ein Smoothie mit ganz vielen Vitaminen die einfachste Lösung für mich.

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