BIRTH STORY: Die Geburt von Henry

Ich versuche, mich in mein Ich und in mein Leben vor 12 Wochen hineinzuversetzen und denke mir: Wow, wie schnell sich alles ändern kann! Henry schlummert gerade neben mir, vor seiner süßen Schnute platzen ein paar Blubberbläschen und er pupst mit einem erleichterten Lächeln in seine Windel. Wir haben gerade einen fiesen Wachstumsschub, der uns alle ganz schön auf Trab hält, deswegen genieße ich die Ruhe und freue mich für ihn, dass er sich wenigstens im Schlaf entspannen kann. Der Geburtsbericht steht seit Wochen auf meiner To-Do-Liste und ich habe ihn dankbar vor mich hingeschoben. Manche Dinge brauchen Zeit, ihr kennt das sicher. In den ersten Wochen nach Henrys Geburt wollte ich einfach nur in meiner Babyblase stecken bleiben, diese unfassbar kostbare Zeit als Familie genießen, jede Sekunde inhalieren und mich so wenig wie möglich mit unserem etwas holprigen Start in diese Welt befassen. Mein Körper hat sich komisch angefühlt, ich hatte Schmerzen, ich brauchte bei den einfachsten Dingen Hilfe von Alex und wusste viel zu oft nicht, was ich da überhaupt mache. So geht es mit Sicherheit jeder Mutter beim ersten Mal und ich bin froh, dass ich so lange mit unserer Geburtsgeschichte gewartet habe, denn erst jetzt passt das ganze Bild zusammen und ich kann euch ehrlich sagen: Ich würde es sofort wieder tun!

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10 Wochen mit Henry #thoughstonmotherhood

Langsam wird’s unheimlich. Henry ist jetzt 10 Wochen alt, ich bin seit 10 Wochen Mama und wir wurschteln uns seit 10 Wochen so durchs frische, junge Familienleben. Es ist herrlich, ganz ehrlich. Rosarote Brille hin oder her, aber ich genieße die Zeit gerade so sehr, auch wenn mich eigentlich täglich meine Gefühle überfallen: Ich bin glücklich und stolz wie Oskar darüber, wie schnell Henry wächst, wie gut er sich entwickelt, wie er mir jeden Tag ein bisschen Babykotze um die Ohren schmiert und mich dabei anstrahlt. Das ist toll und schüttet tonnenweise Glückshormone bei mir aus. (Ja, ich gehöre jetzt zu den Frauen, die sich über Babykotze freuen können.) Tja, Sachen gibts…

Und dann ist da ein klitzekleiner Tropfen Wehmut, weil alles so blitzschnell geht und ich die Zeit manchmal am liebsten mit Händen und Füßen anhalten möchte, aber sie mir wie ein freches Rumpelstilzchen einfach davonrennt. Umso mehr erlebe ich dieses Kapitel als etwas besonders Magisches, als extrem wertvoll und würde am liebsten für immer in dieser kleinen Babyblase stecken bleiben…

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Back from the 90s: My dear Culottes

Hach, meine Culotte, die würde ich am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Es kommt nicht so oft vor, dass ich etwas sehe und sofort haben will. Ganz im Gegenteil, ich bin seit ein paar Jahren wirklich immun gegen Trendkäufe und bleibe immer lieber bei meinen „trusty basics“. Also habe ich erstmal angefangen, schöne Bilder auf Pinterest zu suchen, ich brauche bei sowas immer etwas Inspiration. Dann zeigte sich meine liebe Lali auf Snapshat mit einem extrem coolen Culotte-Look und als ich mich vor ein paar Wochen mit einer Freundin auf einen Kaffee getroffen habe und sie mit ihrer wehenden Hose um die Ecke kam, war es sofort um mich geschehen. Der Style war sowas von lässig und perfekt, dass ich (es ist mir fast schon peinlich es zuzugeben) direkt danach in die Stadt gedackelt bin, um die Hose nachzukaufen. Meine Culotte ist aus Baumwolle, deswegen fliesst der Stoff so schön, wirkt überhaupt nicht steif und passt sich jedem Look an. Ich habe ja im Moment nicht so wahnsinnig viele Gelegenheiten, mich in Schale zu werfen, aber selbst mit T-Shirt und Birkenstock Latschen sieht das ganze noch relativ gekonnt aus – und das ist derzeit wirklich schon viel Wert!

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MOM is another word for WOW

Weltenverbesserer, Gutenachtliedersängerin, Poposauberfrau, Timingqueen, Lieblingsessenköchin, Auawegpusterin, Pausenclown.

Deswegen lasst euch Muttis heute gesagt sein: Ihr macht einen richtig guten Job! Ihr seid echte Powerfrauen und auch wenn die Hälfte schief geht, habt ihr immer noch eine Menge geschafft! Ihr seid das größte Vorbild für eure Kinder, ihr seid der sicherste Hafen, ihr bleibt für immer die schönste Frau in ihrem Leben und die beste Köchin. Ihr formt die Welt eurer Kinder und gebt ihnen Stifte zum Ausmalen.

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Meine imaginäre“Pre-Baby-Bucket List“

Wir Frauen haben es nicht leicht. Wann genau ist denn jetzt dieser berühmte perfekte Zeitpunkt fürs erste Kind? Woher weiß ich, ob ich bereit für das bin, was nach dem positiven Schwangerschaftstest kommt? Kann ich mit den Entbehrungen leben und die vielen unbezahlbaren Momente, die kommen werden, auch als solche zu schätzen lernen? Kann ich irgendwie sicher sein, ob mir mein Leben mit Kind und Kegel überhaupt gefällt?  Ihr ahnt es schon, ich bin kein Orakel, aber den perfekten Moment? Den gibt es wohl nicht. Aber es gibt optimale, gute und naja, vielleicht weniger einfache Umstände, um diese Babysache zu meistern. Ich glaube nicht, dass es vom Alter abhängt, ob man bereit für ein Kind ist oder nicht, sondern eher davon, was man vom Leben erwartet und wo man sich selber auf dem Weg sieht. Am Ende bleibt es für jede Mama ein erstes Mal, ganz egal, ob mit Doktortitel oder frischem Abitur in der Tasche. Ich wusste schon immer, dass ich Kinder haben möchte, die Frage war immer nur, wann. Und ich bin froh, dass wir noch ein paar Jahre gewartet haben, weil ich sonst wohl viele wichtige Lektionen verpasst hätte und um einige besondere Erlebnisse ärmer wäre. Wir haben einen Zeitpunkt erwischt, an dem ich meine persönliche „Bucket-Liste-ohne-Baby“ abgeschlossen habe und bereit für den nächsten Schritt war: Das Leben mit Kindern, als Familie und einer frischen Bucket-Liste, die ihre Jugend mit gutem Gefühl hinter sich lassen konnte.

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Spargel-Pesto-Flammkuchen

Juhuuuu, es ist wieder Zeit für mein liebstes grünes Gemüse: Grüner Spargel. Das Königsgemüse wird von mir in allen Variationen inhaliert, aber am allerliebsten ist es mir gebacken auf einem dünnen Hefeteig. Sieht nicht nur superhübsch aus, sondern schmeckt auch echt lecker, frisch und ist bestimmt auch ein bisschen gesund. Ich habe ein paar wenige Rezepte, die extrem einfach sind und die ich immer wieder auspacke, um Gäste zu beeindrucken (Hallo Fruit Swirl Bread!). Muss ja keiner wissen, dass gar nicht so viel Arbeit dahinter steckt, wie man vermuten könnte…

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7 1/2 Wochen mit Henry #thoughstonmotherhood

7 1/2 Wochen ist Henry jetzt bei uns und es fühlt sich an, als ob er schon sehr viel länger Teil von unserem Leben ist. Er macht uns unheimlich glücklich und hat uns innerhalb der letzten Wochen in ein völlig neues Level katapultiert. Es ist verrückt, wie schnell sich die Dinge ändern können und mir fällt es immer noch nicht ganz leicht, diese Veränderung in passende Worte zu packen. Ein Versuch ist es trotzdem wert, hier kommt also das zweite Familien-Update, seitdem Henry uns um mehr als nur 52 cm bereichert hat.

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Style: Casual Uniform (wie immer eigentlich)

Ihr Lieben, ihr kennt mich ja mittlerweile ganz gut. Ich bin und bleibe einfach bequem, zumindest was meine Garderobe angeht und wahrscheinlich führt das outfittechnisch hier und da zu etwas Langeweile, weil jeder Look am Ende des Tages einfach durch und durch casual bleibt. Ich kann zwar auch anders, aber ich schmeiße mich nur äußerst selten in Schale. Hohe Absätze, enge Kleider und tiefe Ausschnitte sind komplett aus meinem Schrank verbannt, es wäre geradezu lächerlich, wenn ich so aus dem Haus gehen würde, vor allem mit dem kleinen Mops. Ich liebe weibliche Kleidung zwar an anderen Frauen, aber an mir wirkt es irgendwie ein bisschen zu theatralisch. Am besten fühle ich mich in einem Trio aus passgenauer Jeans, einem lockeren Hemd und gemütlichen Sneaker und an dieser Uniform drehe ich nur minimal herum. Dazu liebe ich gut gewählte Eyecatcher, wie schöne Spitzenwäsche, die dezent herausblitzt oder tausche die Sneaker beispielsweise gegen meine geliebten Loafer von Chiara Ferragni aus. Mein Credo: Das Outfit muss tragbar und praktisch sein, ich will es mit wenigen Handgriffen upgraden können und mich unter keinen Umständen verkleidet fühlen.

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The sweet life #week15

Eine Woche für die Tonne. Manchmal fällt es ja selbst mir schwer, positiv zu bleiben. Das Drama der Woche einmal in 3 Akten für euch zusammengefasst:

  1. Wir haben eine Wohnung besichtigt, die genau unseren Vorstellungen entsprach und natürlich sofort zugesagt.
  2. Wir haben am gleichen Tag eine mündliche Zusage der Vermieterin bekommen und konnten unser Glück kaum fassen. Umzug zum 1.5.? Sportlich, aber machbar. Also haben wir unsere jetzige Wohnung quasi sofort online gestellt, Besichtigungstermine abgemacht und innerhalb von 24h einen Nachmieter gefunden.
  3. Dann die Absage, kurz und verdammt schmerzhaft. Autsch.

Willkommen im Hamburger Wohnungsmarkt, die Schlappe mussten wir erstmal verdauen. Aber – und das ist die gute Nachricht – wir machen aus unserer Misere ja bekanntlich das Beste: Wenn wir schon noch in unserer Wohnung bleiben müssen (die wir immer noch wunderschön finden), dann toben wir uns hier eben noch ein bisschen kreativ aus. Pinterest sei Dank gibt es ja eine Menge Inspiration für kommende Projekte, die wir angehen möchten. Und wenn wir uns den Umzug in diesem Jahr noch sparen können, sehe ich uns stattdessen in einigen Monaten unserem ersten Familienurlaub entgegenfliegen. Wenn das kein Grund zur Vorfreude ist, dann weiß ich auch nicht.

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Mein neuer Lieblingskuchen: Das „Fruit Swirl Bread“

Man kommt ja manchmal über viele Ecken auf neue Ideen und das ist auch gut so. Lina hat in ihrem Osterbrunch-Post von diesem unglaublich hübschen gedrehten Früchtekuchen erzählt, den ich sofort ausprobieren wollte. Teig kneten gehört nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen, aber mein neuer Mixer, den ich mir letztes Jahr aus Platzgründen statt einer Kitchen Aid gekauft habe, schafft es innerhalb von kurzer Zeit selbst fiesen Hefeteig zu einer glatten Kugel zu kneten. Zum Glück, ich hasse es nämlich, wenn Teig an meinen Händen klebt, dabei liiiiebe ich Hefekuchen!

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