Travel Diary: 48 hours in Lagos

Dieses Travel-Diary wartet seit über einem Jahr auf seine Veröffentlichung. Erst hatte ich keine Zeit, dann wurde ich schwanger und in meinem Kopf surrte es nur so vor Gefühlen. Und vor ein paar Tagen warf ich mal wieder einen Blick in meine Entwürfe und stolperte über diesen Artikel. So, here it is.

Portugal ist unser erster Urlaub nach zwei spannenden und sehr stressigen Jahren mit neuen Jobs, Wohnungs-Wirrwarr, dem Umzug nach Hamburg und eben wenig Zeit für Entspannung, geschweige denn Urlaub. Wir sind sowieso nicht der Typ für Pauschalurlaub, aber gegen Sonne, gutes Essen und ein bisschen Kultur haben wir ganz und gar nichts einzuwenden. Unser Kompromiss: Mit dem Mietwagen durchs Land fahren und von allem ein bisschen mitnehmen: Strand in Lagos, Sightseeing in Lissabon und Wein in Porto.

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Von unaufgeregten Samstagen | Auf ein Frühstück im „Deike“

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First things first:

Ihr Lieben, danke für eure wunderbaren Kommentare unter dem letzten Post. Ich freue mich wirklich unheimlich darüber, dass ihr nicht einfach nur an dem Gewinnspiel teilgenommen habt, sondern echte Geschichten und Erinnerungen mit mir geteilt habt. Das ist so schön, ich bin ehrlich gesagt immer noch sehr berührt davon! Ihr seid der Grund, warum mir dieser Ort so ans Herz gewachsen ist. 

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Goodnight Lullaby

Ich wollte eigentlich erzählen, wie hervorragend die Sache mit dem Schlafen bei uns klappt und das ganz ohne gruselige Erziehungsmaßnahmen (die einem ja gerne mal von Familienmitgliedern um die 80 Jahre ans Herz gelegt werden). Einfach so, weil Henry eben das beste Kind ist. Puuuh, seit einer Woche hat er sich das aber nochmal anders überlegt und rabatzt mir hier jede Nacht in meine Tiefschlafphasen. Keine Ahnung, wie er es anstellt, aber er ist morgens trotzdem topfit, gut gelaunt und zu allen Schandtaten bereit. Ich? No comment. Aber sehen wir es positiv: Zumindest einer von uns hat um 6 Uhr in der Früh beste Laune und das ist mehr als keiner.

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5 Monate mit Henry #thoughtsonmotherhood

Mein winziges Mopsbaby ist 5 Monate alt! Hilfe, hält bitte jemand die Zeit an? Es ist unglaublich, wirklich wahr, wie schnell die Wochen an uns vorbei rauschen. Vor ein paar Tagen sind Alex und ich einen Berg Fotos von Henry durchgegangen und ich schniefte immer lauter werdend vor mich hin, weil es so verrückt ist, wie sehr diese kleine Person unser Leben auf den Kopf gestellt hat. Egal, wie schön oder anstrengend ich es mir vor seiner Geburt ausgemalt habe: Es ist einfach völlig anders, als ich es mir hätte vorstellen können. Selbst wenn er den ganzen Tag nur meckert, wenn ich maximal eine Stunde in der Nacht schlafe, wenn ich mir mein Energiepolster aus Schokoriegeln und Knäckebrot zusammenschustere – Henry bleibt das Beste, was mir je passiert ist.

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Second Hand Shops für Babys und Kleinkinder in Hamburg

Ich hab euch ja schon ein paar Mal erzählt, dass ich für Henry sehr gerne in Second Hand Shops einkaufe und bisher auch nur gute Erfahrungen damit gemacht habe. Er wächst so unheimlich schnell und ich sortiere fast wöchentlich Kleidungsstücke aus seiner Garderobe aus, die ihm bei aller Liebe einfach nicht mehr passen. Ausgewählte Einzelteile oder auch Basics wie Bodys und Söckchen kaufe ich immer noch gerne neu in meinem Lieblingsgeschäften ein, aber vor allem Shirts und Hosen müssen seit der Breieinführung mindestens einmal am Tag gewechselt werden, da kann man also gut ein bisschen aufstocken. Ich kaufe fast alles 1-2 Größen größer ein und wenn mir etwas richtig knuffiges in die Hände fällt, was ihm aber noch nicht passt, dann bisweilen auch schon mal 3-4 Größen. Kleiner wird Henry ja nicht mehr, von daher…

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Malinas Kochsalon: Die fluffigsten Buttermilch-Pancakes

Sonntag. Früher hieß das lange schlafen, im Bett netflixen, im Bett frühstücken und irgendwann wieder einschlafen. Heute ist Sonntag Familientag. Wir kuscheln zusammen, spielen mit Henry, gehen mit ihm duschen (das findet er supergut!) oder baden ihn, gehen frühstücken, spazieren, knuddeln auf dem Sofa weiter und kochen abends was leckeres, wenn Henry in seinem Bettchen liegt. Aber hey, bleiben wir beim Frühstück. Ich bin auf jeden Fall eher an der süßen Frühstücksfront zu finden. Alles, was mit Marmelade, Ahornsirup, Nutella oder frischen Beeren noch besser schmeckt als ohne, landet auf meinem Teller: Pfannkuchen, Brioche, Joghurt, Scones und jawohl, im schlimmsten Fall auch einfach eine Scheibe Weißbrot aus dem Toaster. YUMM. Seitdem Henry auf der Welt ist, sind Alex und ich sowas wie Frühaufsteher und unser Wochenende startet in der Regel mit einem guten Frühstück, egal ob zuhause oder in einem unserer Lieblingscafés – und davon gibt es in Hamburg nun wirklich genug.

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AQUAMARINE – Birthstone Necklace

Es ist eine schöne Tradition, die Geburt eines Kindes mit einem Schmuckstück zu verewigen. Ich kann euch nicht mal sagen, wann ich das erste Mal darüber gestolpert bin, aber noch bevor Henry auf die Welt kam, suchte ich nach etwas Besonderem. Da ich kein großer Schmuckträger bin, stand früh fest, es sollte filigran und schlicht sein, aber trotzdem außergewöhnlich. Es sollte mich an unsere erste Begegnung erinnern. Und: Es müsste nicht zwangsläufig teuer sein, aus keiner exklusiven Goldschmiede stammen, aber für das stehen, was uns zusammenbrachte und mich jeden Tag an das größte Geschenk erinnern, das mir das Leben machen konnte. Hab ich mir ja schön überlegt, ich konnte nur nichts finden, was meiner Vorstellung entsprach.

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The sweet life #juli

Ich kann mich ja ehrlich gesagt selbst nicht mehr ernst nehmen, aber jeden Monat, wenn ich meinen Kalender checke, bleibt kurz mein Herz stehen. Im Ernst? August? Wow, ich konnte den Text nicht mehr hören, als ich noch zuhause gewohnt habe, aber Leute, es stimmt: Die Zeit rennt mir nur so davon. Juli war ein aufregender Monat und verdient deswegen ein ganz eigenes Recap. Nach Henrys Geburt verlief mein Leben so extrem ruhig und entschleunigt, dass ein kleines bisschen Veränderung eine Menge Wirbel in unseren Alltag gebracht hat.

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HOME STORY: How to make a place a home

Ich zeige euch hier oder auf Social Media immer wieder kleine Einblicke in unsere Wohnung und dachte, es wäre mal Zeit für einen Post von meinem Lieblingsort: Unser Zuhause. Jeder, der uns zum ersten Mal besucht, eine kleine Runde durch unser Reich dreht, reagiert identisch: „Eure Wohnung sieht auf Bildern viel…größer aus.“ Die Sache ist die: Wir wohnen auf süßen 55qm – nicht gerade viel für eine Kleinfamilie. Trotzdem haben wir es geschafft, unsere wunderschöne Altbauwohnung zu einem gemütlichen Zuhause zu machen, ohne im Chaos zu versinken – und das kann mit einem Baby schneller passieren als man denkt! 

Das Wohnprojekt ist für uns ein dynamischer Prozess, wir finden fast täglich neue Ideen, lassen uns gerne inspirieren und sind immer bemüht, jeder Ecke in dieser Wohnung Leben einzuhauchen. Im besten Fall hat jedes Möbelstück und jedes Dekor eine „Aufgabe“, wir wollen keine Staubfänger sammeln oder bloß verzweifelt Dinge aneinanderreihen. Ich bin nicht ganz so minimalistisch orientiert wie Alex, aber wir versuchen, uns so gut wie möglich zu arrangieren. Er bringt sich in allen Einrichtungsfragen genauso ein wie ich, das ist also definitiv keine typische Frauenaufgabe bei uns zuhause, was ich großartig finde! Mir ist wichtig, dass er sein Zuhause mit gestaltet, sodass er sich hier genauso wohl fühlen und fallen lassen kann wie ich und als Designer hat er eh ziemlich genaue Vorstellungen davon, in welche Richtung wir uns stiltechnisch entwickeln sollten. Also, unser Zuhause, unser Wohlfühlprojekt, unsere 55 qm. 

5 Tipps, damit das Leben in einer Stadtwohnung Spaß macht

ORDNUNG

Das will leider immer niemand hören, aber ist in der Tat mein wichtigster und deswegen auch erster Tipp: Reduziert euren Kram so radikal wie möglich! Stadtwohnungen eigenen sich besonders schlecht dafür, viel zu horten, deswegen könnt ihr euch an dieser Stelle das Leben – im wahrsten Sinne des Wortes – leichter machen. Kein Witz, aufgeräumt sieht es hier locker 15qm größer aus! Wir haben zum Beispiel nur noch unsere Lieblingsbücher hier behalten und alle anderen bei unseren Eltern archiviert. Ja, das hat im ersten Moment wehgetan, aber vermisst hab ich sie bisher nicht. Alex ist wesentlich besser darin als ich, gnadenlos auszumisten und mindestens einmal im Jahr „Tabula rasa“ zu machen, aber danach fühle ich mich immer erstaunlich gut. Putzen ist besser als manche Therapiestunde, das hat doch bestimmt schon mal jemand schlaues vor mir behauptet…

Also: Stauraum schaffen, ausmisten und für Ordnung sorgen! 

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