Maxikleid. Kykladen. Urlaub. Das wär schön.

Es waren die ersten heißen Tage Anfang Juni, als ich mich auf die Suche nach neuen Sommerkleidern machte. Das, was ich in meinem Schrank fand, waren entweder Fossilien aus vergangenen Jahren – ein bisschen zu girly, ein bisschen zu naiv, ein bisschen zu bunt – oder eben alles andere als „stillfreundlich“. Wenn Henry hungrig wird, schlägt er von 0 auf 100 Alarm und da bleibt mir wirklich nicht die Zeit, mich irgendwo zu verstecken und aus einer ungelenken Klamotte zu schälen, bis ich ihn andocken kann. Nein, nein, bei Henry muss das zackig gehen, deswegen brauchte ich ein paar neue Kleider, die nett aussehen und praktisch sind. Nett und praktisch, das ich sowas nochmal sagen würde…aber hey, ich bin Mama, welcome to my life!

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STYLE: PINK FLAMINGOS

…da war doch noch was. Ich hab ganz „vergessen“ zu erzählen, dass ich Geburtstag hatte – vor 6 Wochen. Mit Henry habe ich mir selbst sowieso das größte und schönste Geschenk gemacht, aber der Tag fiel zwischen sintflutartige Regenschauer, Babys Wachstumsschub und großer, so grooooßer Müdigkeit, deswegen fiel der Tag sprichwörtlich ins Wasser. Wir waren als Highlight aber trotzdem genüsslich frühstücken, ich teilte euch auf Instagram mit, dass Alex mir einen PHANTASTISCHEN Rhababer-Baiser-Kuchen gebacken hat und gegen 21 Uhr fielen uns auch schon die Augen zu. Kein Wein zum Steak, kein neues Dress, keine Heels und kein Abstecher in die Lieblingsbar, um den Anlass zu feiern. Dinge ändern sich.

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13 YEARS

Vor 365 Tagen.

Wir wandern durch die Sylter Dünen, lassen uns den ziemlich frischen Wind um die Nase wehen, kommen mit eiskalten Händen und Ohren zurück in unser Hotel und reden bei einem heißen Tee über alles, aber nicht über die Zukunft. Wir planen nichts, nie, wir lieben, leben und lassen alles auf uns zukommen. So waren wir schon immer, so konnten wir zusammen und alleine erwachsen werden, so konnten wir überhaupt bis hierher kommen. Nix im Leben ist einfach: Eine gute Beziehung zu führen, sie reifen zu lassen, sich locker zu machen und Veränderungen zuzulassen, dass ist challenging, anstrengend, aber jede Mühe wert. Wir wissen das, wir haben eine Menge Veränderungen hinter uns. Umso mehr liebe ich unser Leben, unsere gemeinsame Zeit, diese ganz wundervolle Sache zwischen uns. Dass ich dich 6 Wochen später mit einem positiven Schwangerschaftstest überraschen würde, dass wir kein Jahr später schon ELTERN sein würden, näh, daran haben wir an diesem Abend überhaupt nicht gedacht…

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MEIN „MOM BODY“ #thoughtsonmotherhood

Zu schnell wieder zu dünn, zu lange noch zu dick, zu viele Schwangerschaftsstreifen oder gar keine – man hat das Gefühl, so wirklich recht macht man es keinem. Unser größter Kritiker? Naja, das sind natürlich immer noch wir selbst. Aber vor allem Mütter machen sich und anderen das Leben schwer, in dem sie ihre eigenen Erfahrungen zum Maßstab aller Dinge erheben und sich oft in Konkurrenz zu anderen Müttern stellen. Dabei geht es doch um keinen Wettbewerb, sondern darum, als Familie, als Frau und als Mutter zwischen tausend Aufgaben und Erwartungen eine gesunde Balance zu finden. Vor allem auf Social Media erlebt man ein unfassbares Bashing zwischen Müttern und ich frage mich: Ist bei uns immer noch nicht angekommen, das Leben anderer zu akzeptieren?

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BIRTH STORY: Die Geburt von Henry

Ich versuche, mich in mein Ich und in mein Leben vor 12 Wochen hineinzuversetzen und denke mir: Wow, wie schnell sich alles ändern kann! Henry schlummert gerade neben mir, vor seiner süßen Schnute platzen ein paar Blubberbläschen und er pupst mit einem erleichterten Lächeln in seine Windel. Wir haben gerade einen fiesen Wachstumsschub, der uns alle ganz schön auf Trab hält, deswegen genieße ich die Ruhe und freue mich für ihn, dass er sich wenigstens im Schlaf entspannen kann. Der Geburtsbericht steht seit Wochen auf meiner To-Do-Liste und ich habe ihn dankbar vor mich hingeschoben. Manche Dinge brauchen Zeit, ihr kennt das sicher. In den ersten Wochen nach Henrys Geburt wollte ich einfach nur in meiner Babywolke stecken bleiben, diese unfassbar kostbare Zeit als Familie genießen, jede Sekunde inhalieren und mich so wenig wie möglich mit unserem etwas holprigen Start in diese Welt befassen. Mein Körper hat sich komisch angefühlt, ich hatte ziemliche Schmerzen, ich brauchte bei den einfachsten Dingen Hilfe von Alex und wusste viel zu oft nicht, was ich da überhaupt mache. So geht es mit Sicherheit jeder Mutter beim ersten Mal und ich bin froh, dass ich so lange mit unserer Geburtsgeschichte gewartet habe, denn erst jetzt passt das ganze Bild zusammen und ich kann euch ehrlich sagen: Ich würde es sofort wieder tun!

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10 Wochen mit Henry #thoughstonmotherhood

Langsam wird’s unheimlich. Henry ist jetzt 10 Wochen alt, ich bin seit 10 Wochen Mama und wir wurschteln uns seit 10 Wochen so durchs frische, junge Familienleben. Es ist herrlich, ganz ehrlich. Rosarote Brille hin oder her, aber ich genieße die Zeit gerade so sehr, auch wenn mich eigentlich täglich meine Gefühle überfallen: Ich bin glücklich und stolz wie Oskar darüber, wie schnell Henry wächst, wie gut er sich entwickelt, wie er mir jeden Tag ein bisschen Babykotze um die Ohren schmiert und mich dabei anstrahlt. Das ist toll und schüttet tonnenweise Glückshormone bei mir aus. (Ja, ich gehöre jetzt zu den Frauen, die sich über Babykotze freuen können.) Tja, Sachen gibts…

Und dann ist da ein klitzekleiner Tropfen Wehmut, weil alles so blitzschnell geht und ich die Zeit manchmal am liebsten mit Händen und Füßen anhalten möchte, aber sie mir wie ein freches Rumpelstilzchen einfach davonrennt. Umso mehr erlebe ich dieses Kapitel als etwas besonders Magisches, als extrem wertvoll und würde am liebsten für immer in dieser kleinen Babyblase stecken bleiben…

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Back from the 90s: My dear Culottes

Hach, meine Culotte, die würde ich am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Es kommt nicht so oft vor, dass ich etwas sehe und sofort haben will. Ganz im Gegenteil, ich bin seit ein paar Jahren wirklich immun gegen Trendkäufe und bleibe immer lieber bei meinen „trusty basics“. Also habe ich erstmal angefangen, schöne Bilder auf Pinterest zu suchen, ich brauche bei sowas immer etwas Inspiration. Dann zeigte sich meine liebe Lali auf Snapshat mit einem extrem coolen Culotte-Look und als ich mich vor ein paar Wochen mit einer Freundin auf einen Kaffee getroffen habe und sie mit ihrer wehenden Hose um die Ecke kam, war es sofort um mich geschehen. Der Style war sowas von lässig und perfekt, dass ich (es ist mir fast schon peinlich es zuzugeben) direkt danach in die Stadt gedackelt bin, um die Hose nachzukaufen. Meine Culotte ist aus Baumwolle, deswegen fliesst der Stoff so schön, wirkt überhaupt nicht steif und passt sich jedem Look an. Ich habe ja im Moment nicht so wahnsinnig viele Gelegenheiten, mich in Schale zu werfen, aber selbst mit T-Shirt und Birkenstock Latschen sieht das ganze noch relativ gekonnt aus – und das ist derzeit wirklich schon viel Wert!

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MOM is another word for WOW

Weltenverbesserer, Gutenachtliedersängerin, Poposauberfrau, Timingqueen, Lieblingsessenköchin, Auawegpusterin, Pausenclown.

Deswegen lasst euch Muttis heute gesagt sein: Ihr macht einen richtig guten Job! Ihr seid echte Powerfrauen und auch wenn die Hälfte schief geht, habt ihr immer noch eine Menge geschafft! Ihr seid das größte Vorbild für eure Kinder, ihr seid der sicherste Hafen, ihr bleibt für immer die schönste Frau in ihrem Leben und die beste Köchin. Ihr formt die Welt eurer Kinder und gebt ihnen Stifte zum Ausmalen.

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Meine imaginäre“Pre-Baby-Bucket List“

Wir Frauen haben es nicht leicht. Wann genau ist denn jetzt dieser berühmte perfekte Zeitpunkt fürs erste Kind? Woher weiß ich, ob ich bereit für das bin, was nach dem positiven Schwangerschaftstest kommt? Kann ich mit den Entbehrungen leben und die vielen unbezahlbaren Momente, die kommen werden, auch als solche zu schätzen lernen? Kann ich irgendwie sicher sein, ob mir mein Leben mit Kind und Kegel überhaupt gefällt?  Ihr ahnt es schon, ich bin kein Orakel, aber den perfekten Moment? Den gibt es wohl nicht. Aber es gibt optimale, gute und naja, vielleicht weniger einfache Umstände, um diese Babysache zu meistern. Ich glaube nicht, dass es vom Alter abhängt, ob man bereit für ein Kind ist oder nicht, sondern eher davon, was man vom Leben erwartet und wo man sich selber auf dem Weg sieht. Am Ende bleibt es für jede Mama ein erstes Mal, ganz egal, ob mit Doktortitel oder frischem Abitur in der Tasche. Ich wusste schon immer, dass ich Kinder haben möchte, die Frage war immer nur, wann. Und ich bin froh, dass wir noch ein paar Jahre gewartet haben, weil ich sonst wohl viele wichtige Lektionen verpasst hätte und um einige besondere Erlebnisse ärmer wäre. Wir haben einen Zeitpunkt erwischt, an dem ich meine persönliche „Bucket-Liste-ohne-Baby“ abgeschlossen habe und bereit für den nächsten Schritt war: Das Leben mit Kindern, als Familie und einer frischen Bucket-Liste, die ihre Jugend mit gutem Gefühl hinter sich lassen konnte.

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Spargel-Pesto-Flammkuchen

Juhuuuu, es ist wieder Zeit für mein liebstes grünes Gemüse: Grüner Spargel. Das Königsgemüse wird von mir in allen Variationen inhaliert, aber am allerliebsten ist es mir gebacken auf einem dünnen Hefeteig. Sieht nicht nur superhübsch aus, sondern schmeckt auch echt lecker, frisch und ist bestimmt auch ein bisschen gesund. Ich habe ein paar wenige Rezepte, die extrem einfach sind und die ich immer wieder auspacke, um Gäste zu beeindrucken (Hallo Fruit Swirl Bread!). Muss ja keiner wissen, dass gar nicht so viel Arbeit dahinter steckt, wie man vermuten könnte…

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